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GHE 501 von AHA in 0m
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GHE 501 von AHA in 0m
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Bust
gelegentlicher Schreiber



Anmeldungsdatum: 21.02.2013
Beiträge: 19

Beitrag GHE 501 von AHA in 0m Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

Wie bereits in Ottos Thema "Es kesselt im 0m-Blog" erwähnt, habe ich vor einiger Zeit hier über das Forum einen Bausatz für einen GHE501 von Axel Hartig kaufen können und bin nun auch dabei daraus etwas Rollbares zu bauen. Aber ich fange lieber mal vorne an. Es sei erwähnt, dass ich vor längerer Zeit mal „doppelt so groß“ unterwegs war und ich nun nach ein paar Jahren des erfreuten Mitlesens hier im Forum endlich meine ersten Schritte in 1:45 bzw. 0m mache. Daher muss ich mich an die Größe noch etwas gewöhnen und experimentiere teilweise noch etwas herum. Aber Spaß macht es schon reichlich.

Zunächst erfolgt natürlich eine kleine Inventur aller Teile samt studieren der Bauanleitung. Dabei wurde schnell klar, dass ich doch einiges nacharbeiten werden muss, da einige Teile einfach für meinen Geschmack zu unsauber gearbeitet waren, aber z.B. die Radsätze schon dabei waren sich selber aufzulösen. Dazu sei gesagt, dass dies mein erster AHA Bausatz ist, ich aber gewissenmaßen vorgewarnt war.




Danach habe ich mal von unten angefangen und zunächst die Drehgestelle mir vorgeknöpft. Die alten Radsätze wurden sagen wir mal „zur Seite gelegt“ und durch Schnellenkamp Radsätze ersetzt. Zudem fand ich die Bohrungen für die Spitzenlagerung in der Drehgestellblenden unzufriedenstellend, weshalb diese aufgebohrt und mit Romford Buchsen ausgebuchst wurden. Die Brücke wurde kurzerhand neugemacht, da die alte nun ein Ticken zu kurz war. In der Mitte jeder Drehgestellwange ist als Montagehilfe ein Pin vorhesehen, dieser wurde entfernt, da dieser leider nicht Mittig saß und somit einer winkligen Zusammenbau im Wege stand (Danke Otto für den Hinweis). Danach wurde das ganze mit ganz viel Ruhe herrlich schief zusammengelötet, sodass am Ende alle Räder Kontakt zur Schiene haben, nichts kippelt und die Räder parrallel und rechtwinklig zur Schiene stehen. Fragt mich nicht wie ich die jetzt noch lackiert bekomme, dafür muss ich noch eine Lösung finden (oder sie nochmal zerlegen). Vielleicht sollte ich einfach das gesamte Drehgestell zusammengebaut brünieren oder ich klebe halt einfach die Spitzenlager gut ab, auch wenn da nicht viel Platz ist. Tipps sind allzeit willkommen.



Sollten sie am Ende doch schlecht laufen, dann werden sie eben durch Jaffas gelaserte Drehgestelle ersetzt. Das müsste von der Höhe passen.

Beste Grüße aus Dänemark,
Bastian
14.06.2020, 00:50 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Armin-Hagen Berberich
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 23.11.2006
Beiträge: 515
Wohnort: 71665 Vaihingen/Enz

Beitrag Antworten mit Zitat
guten Morgen Bastian,

tausche die Messingdrehgestelle keinesfalls aus. Sie sind allemal besser wie Holz- oder Kunststoff-Drehgestelle, sie müssen eben nur entsprechend gerichtet werden.

Der Reihe nach - alle AHA Bausätze sind Kreativbausätze (würde man heute sagen). Die Gußteile sind in ihrem Ursprung manchmal 30 Jahre alt oder älter und ihr Ursprung ist oft, sagen wir einmal nicht nachvollziehbar. Die Messingprofile wurden von Axel selbst abgelängt und gebohrt. Hochwertige Maschinen oder CNC gab es bei ihm nicht. Diese Bausätze sind liebevoll zusammengestellt, verzichten z.B. im Unterbodenbereich auf viele Details und verlangen vom Modellbauer Eigeninitiative.

Ich selbst habe schon viele AHA Bausätze zusammengebaut, aber immer von Grund auf neu durchgedacht und ergänzt. Es sind nun Fahrzeuge mit sehr gutem Erscheinungsbild, guten Fahreigenschaften und als Messingmodelle haben sie hohe Werthaltigkeit (siehe Beispiele auf meiner Heimseite http://www.armin-berberich.de ). Du mußt Dir vor dem Baubeginn im Klaren sein wie weit Du gehen möchtest. Die einfachste Stufe ist einfach alles zusammenfügen wie es ist. Dies führt in der Regel zu dem Ergebnis, daß das Modell nach kurzer Zeit bei Tante E als Bastlerware angeboten wird. Am anderen Ende der Skala bist Du soweit, ein Drittel bis zur Hälfte der Bauteile zu entsorgen und durch zugekaufte neue hochwertigere Teile oder selbstgemachte Teile zu ergänzen. Dies hat bei mir dazu geführt , daß ich z.B. ein komplettes Baukastensystem mit Gußteilen für zweiachsigen Wagen entwickelt habe und als Messinggußteile vorhalte. AHA Gußteile werden bei mir alle ausgesondert, deshalb habe ich zum Schluß bei Axel eigentlich nur noch die Ätzplatinen und spezifische Bauteile gekauft.

Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten Du bei Deinem Modellbau hast, deshalb etwas ausführlicher mein Vorschlag zur baulichen Veränderung der Drehgestelle. Nicht nur bei AHA, sondern auch bei anderen Drehgestellen denken die Erbauer nicht an die Lackierung oder an eine Revision. Meine Bausätze werden immer so zusammengebaut, daß sie zur Lackierung komplett auseinander genommen werden können, möglichst sogar soweit, daß ein Bauteil keine zwei Farben benötigt. Du hast nun bei den Drehgestellen durch die beidseits eingelötete Brücke das Problem die Räder nicht mehr entfernen zu können. Ich würde von der Unterseite über die Brücke ein paßgenaues U-Profil stecken, das den Abstand zwischen den Seitenteilen fixiert. Dann werden durch die zusammengesteckten beiden Profile links und rechts des Drehpunktes zwei Kernbohrungen 1,1 mm für M 1,4 Schrauben gesetzt. Das U-Profil wird wieder abgenommen und mit 1,4 mm aufgebohrt. In die beiden Kernbohrungen der Brücke werden die M1,4 Gewinde geschnitten. Jetzt mußt Du Dir überlegen, wie Du die Drehgestelle befestigst. Ich nehme dazu M2 Schrauben, die ich mit einem Röhrchen (außen 3 mm/ innen 2,1, mm) zu Bundschrauben löte. Der Bund muß so lang sein, daß bei der Gesamtbefestigung durch U-Profil, Brückenträgerl und die Bodenplatte oder den FG Rahmen mit der aufgelöteten Mutter oder mit eingeschnittenen M2 Gewinde ca. 02mm Luft bleiben. Dadurch hat das Drehgestell genügend Beweglichkeit nach allen Richtungen. Jetzt werden U-Pofil und Brücke wieder zusammengeschraubt und die Bohrung für die Befestigung mit 3,0mm und dann mit 3,1 mm gebohrt. Das U-Profil wieder abschrauben und die Brücke mit einem möglichst dünnen Sägeblatt außermittig neben der 3,1 mm Bohrung zweiteilen. Du kannst nun die kurze Seite der Brücke wieder in das U-Ürofil einschrauben und mit diesem fest verlöten. Die längere Seite der Brücke wird wieder mit der M1,4 Schraube befestigt aber nicht verlötet. Du kannst nun jederzeit die beiden Hälften zum sandstrahlen und lackieren auseinander nehmen und anschließend wieder zusammenbauen. Die äußeren Brücken zur Befestigung der Hängeeisen kannst Du an einer Seite ebenfalls fest anlöten. Auf der abnehmbaren Seite kannst Du entweder eine M1 Verschraubung oder eine Steckverbindung wählen.

Die Messingdrehgestelle sind schon alleine wegen der größeren Masse und wegen des tiefen Schwerpunkts für die Fahreigenschaften und das Kippverhalten des Wagen vorteilhaft.

Ich bin gespannt auf Deinen weiteren Bericht
Grüße aus VAI
Armin.

14.06.2020, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Bust
gelegentlicher Schreiber



Anmeldungsdatum: 21.02.2013
Beiträge: 19

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Hallo Armin,

Über deine ausführliche Antwort habe ich mich sehr gefreut. Deine Website und dein Schaffen sind mir sehr wohl bekannt und ich finde deine Werke beeindruckend und äußerst inspirierend.
Kreativbausätze ist ein schönes Wort. Wie gesagt, ich war bereits vorgewarnt und will meinen Bericht auch auf garkeinen Fall als Kritik an Axels Kreativbausatz verstanden haben. Ganz im Gegenteil, bin ich immer noch äußerst froh, dass ich den Bausatz überhaupt habe. Alles in allem habe ich derzeit eine Menge Spaß dabei ein schönes Modell daraus zu bauen und das ist für mich das Wichtigste! Meine Messlatte liegt dabei sicherlich nicht ganz so hoch wie bei dir, aber ich habe schon einige Ideen auf dem Schirm was ich alles ändern werde oder schon geändert habe.

Danke für deinen ausführlichen Vorschlag wie man das Drehgestell zerlegbar gestaltet kann. Ich hatte ebenfalls schon ähnliche Gedanken. Die Brücke ist übrigens ein 6x2 U-Profil. Daher würde es eventuell schon reichen ein passendes (4.7mm x 1.3mm) Flachprofil mit der dir angedachten Bohrungen einzupassen. Ich habe mit Absicht noch keinerlei weitere Zurüstteile an den Drehgestellen befestigt, da ich erst einmal sehen will wie der Wagen mit den Drehgestellen fährt. Falls das nicht Zufriedenstellen verläuft muss ich sie ja eh nochmal zerlegen. Wenn alles gut läuft ist ein Umbau wie von dir vorgeschlagen sicher eine gute Möglichkeit. Mit Hinblick auf meine modellbauerischen Möglichkeiten, so bin ich übrigens mangels Werkstatt ein Schreibtischbastler. Ich habe zwar im hiesigen Makerspace Zugang zu einer Auswahl an Spielzeugen wie Lasercutter und CNC Fräse, letztere ist aber für unsere Zwecke leider nicht sonderlich brauchbar und wird nur für gröbere Holzarbeiten genutzt. Um ein Gefühl für die Baugröße zu bekommen finde ich es aber garnicht schlecht erstmal mit Juweliersäge, Schlüsselfeilen etc. vorzugehen. Denn wo die meisten Teile in 1:22.5 noch groß genug sind um sie zumindest Problemlos hantieren zu können, wird es in 1:45 schon ganzschön schwer. Mein Versuch mit einem 6x6mm Knotenblech auf der Nietpräge scheiterte im ersten Anlauf zum Beispiel schlichtweg an den Dimensionen. So was kleines kann ich da garnicht einspannen, geschweige denn von Hand irgendwie führen.

Wo du die Möglichkeit einer späteren Revision erwähnst: War eine solche Revision an einem Drehgestell rein praktisch schon einmal erforderlich? Meine bisherige Erfahrung mit spitzengelagerten Radsätzen ist eigentlich, dass diese mehr Kilometer an Laufleistung vertragen können als ich die Fahrzeuge fahren lasse. Und bei den Schnellenkamp Radsätzen habe ich ebenfalls die Hoffnung, dass diese sich nicht von selbst zerlegen. Dass eine Zerlegbarkeit des Drehgestells generell von Vorteil ist, steht dabei natürlich trotzdem außer Frage.

Aber weiter der Reihe nach. Vor einiger Zeit war ich nun dabei einige Bauteilen vorzubereiten, als OOK auf seinem 0m Blog zufälligerweise eine Zeichnung des GHE 501 einstellte. Und leider fiel mit umgehend auf, dass der Kessel im Kreativbausatz deutlich zu dick ist, wie man in folgendem Vergleich illustriert. Rot das Original, Blau die Skizze von Axel.

Über die Suche nach Vorbild-Informationen hat Otto ja im Blog berichtet, aber ich habe daraufhin eine 3D Zeichnung vom Aufbau erstellt. Und nach kurzer Überlegung entschloss ich, dass ich den Kessel nicht nutzen werde, sondern ein neuer Kessel her muss. Wie es mit dem Kessel weitergeht, folgt aber zu einem späteren Zeitpunkt. Denn mit dem recht weit fortgeschrittenen 3D-Modell des Kessels konnte ich nun am Rahmen weiter arbeiten.



Beste Grüße aus Dänemark,
Bastian
16.06.2020, 19:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lokonaut
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Alter: 52
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Armin-Hagen Berberich hat Folgendes geschrieben:
deshalb etwas ausführlicher mein Vorschlag zur baulichen Veränderung der Drehgestelle.

Danke Armin,

mit der Information sollte sogar ich meinen AHA-Medebacher so langsam mal ans Laufen bringen.

Das erste Drehgestell habe ich ja schon tapfer zusammengebraten - um dann hinterher festzustellen, dass die beigelegten Radsätze selbst meinen eigentlich eher bescheidenen Ansprüchen dann doch bei weitem nicht genügen. Schlecht aussehen tun sie ja nicht, aber rollen tun sie halt auch nicht. Eiern wäre noch verharmlosend, "Rumpeln" trifft besser, was diese "Dinger" auf dem Gleis veranstalten.
Bastians Entsorgung dieser Radsätze war bestimmt kein Fehler. Ich frage mich, ob jemals jemand mit diesen Rädern einen Wagen in Betrieb nehmen konnte?
Aber genug gemeckert: Der Rest vom AHA Bausatz ist - auch wenn er schon älter ist - gut brauchbar und ergibt einen sehr schönen Wagen. Das sollte beim Kesselwagen nicht anders sein.

Den Kessel hast du (Bastian) ja nun schon komplett neu entwickelt (hübsches Rendering übrigens). Da kann ich mir den Hinweis, dass ein Mischung aus MagicTrain/Bachmann von den Proportionen und Details dem Original vermutlich recht nahe kommt, ja sparen. Wo hatte Axel Hartig eigentlich "seinen" Kessel her? Habe ich sonst noch nicht gesehen.

Ach ja: Nichts gegen die gelaserten Drehgestelle von Jaffa, aber es gäbe auch noch eine (so weit ich das erkennen kann) brauchbare Alternative aus Messing:



Könnte allerdings vom Radstand zu kurz sein?

_________________
Viele Grüße

Alexander
18.06.2020, 09:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
kkwup
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Hallo Alexander,

also mein AHA-Medebacher läuft gut, und das seit vielen Jahren. Besucher der Stromberg Treffen und des Porzer Schmalspurstammtischs können das bestätigen, Du also auch. Cool
Zwei andere fertige bzw. rollfähige Wagen aus Axels Werkstatt laufen ebenfalls zufriedenstellend. Bei den vielen anderen noch schubladierten Bausätzen wird sich das noch zeigen, irgendwann einmal.
Die Qualität der Radsätze scheint also ein gewisses Glücksspiel gewesen zu sein.

Viele Grüße
Klaus
18.06.2020, 12:34 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Armin-Hagen Berberich
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Alexander, wenn Du an den gedruckten Ms Drehgestellblenden, auf der Innenseite noch Aufnahmen für den massiven Teil des Brückenträger (z.B. Ms 2x5 mm) hin konstruierst, dann ist der Träger stabil eingebunden (im Vergleich zum stumpf gestoßenen Messingstab). Der Rest ist wie gehabt. Du mußt allerdings aufpassen, daß diese Aufnahme absolut Mittig sitzt, sonst hast Du nachher schief eingebaute Achsen (ich nehme an, daß Du für die rechte und linke Seite dasselbe Druckteil verwendest).

Grüße aus der Bastelwerkstatt
Armin.

18.06.2020, 12:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Armin-Hagen Berberich
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Anmeldungsdatum: 23.11.2006
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Klaus, da hast Du recht "Die Qualität der Radsätze scheint also ein gewisses Glücksspiel gewesen zu sein."
Eine Zeit lang verwendete Axel die sogenannten "Polenräder", die liefen anstandslos. Zuvor kenne vernickelte Räder, die waren relativ gut, wenn sie sauber in die Isolierbuchse eingepreßt waren. In den letzten Herstellungsjahren gab es die Polenräder nicht mehr und es waren Räder in Messing Natur beigefügt, die sind in jeder Hinsicht eine Katastrophe

Grüße aus VAI
Armin.

18.06.2020, 12:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
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gelegentlicher Schreiber



Anmeldungsdatum: 21.02.2013
Beiträge: 19

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Hallo zusammen.

Danke Armin und Klaus für die Information zu den Rädern. Dann weiß ich ja jetzt ja worauf ich achten muss. Dieser Bausatz kam mit Natur Messing 14mm Radsätzen. Ein anderer in der Schublade kam mit 15 oder 15.5mm Messing Radsätzen und diese laufen schön rund.

Alexander: Ebenfalls Danke für das Lob für das Rendering. In Fusion360 sind das aber nur 3 Klicks und was auch immer man gezeichnet hat sieht schick aus. Deine Drehgestellblende ist mir bekannt und war übrigens mehr oder weniger der Anstoß, warum ich ebenfalls Drehgestelle habe drucken lassen. Da ich eh 2 Vierachser für ein paar Kupplungstest benötige und mir somit eh noch ein zweites paar Drehgestelle fehlt, wollte ich auch mal den 3D Druck Dienstleister ausprobieren. Ich habe sogar als Vergleich je ein Drehgestell bei Shapeways und eins bei iMaterialise bestellt in Messing. Der Unterschied ist so gering, dass ich heute vermutlich nicht mehr sagen könnte, welches von woher stammt. Brücke und Blende sind mit 2x M1.6 Schrauben verschraubt und es hat alles auf Anhieb perfekt gepasst. Gewindeschneiden, Löcher für die Romford Buchsen aufbohren / aufreiben, Buchsen rein und fertig. Mehr als die Drehgestelle gibt es von dem anderem Projekt noch nicht, das kommt irgendwann später.

Das ist auf jeden Fall ein riesiger Vorteil von 1:45. Solch ein Drehgestell zu drucken ist zwar alles andere als günstig, aber im Vergleich zu 1:22.5 wenigstens bezahlbar wenn man nur ein paar wenige benötigt. Hier kostete der Druck ca. 50¤ pro Drehgestell. Aus Plaste wären es nur 10-20¤.

Aber im CAD vom GHE501 fehlt mit voller Absicht jede Spur vom Drehgestell. Ich habe nämlich nicht vor, solch ein Drehgestell zu zeichnen bzw. drucken zu lassen. Insbesondere nicht nun wo es von Jaffa eben solche zu kaufen gibt. Ich bin aber derzeit recht optimistisch, dass ich die AHA Drehgestelle nutzen kann.

Nahaufnahme vom gedruckten / gegossenen Drehgestell von Shapeways:

... und um beim eigentlichen Thema, dem GHE501 zu bleiben hier im Vergleich mit den beiden AHA Drehgestellen:


Beste Grüße,
Bastian
19.06.2020, 13:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lokonaut
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Alter: 52
Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 2345
Wohnort: Gernsheim

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Ja aber Hallo,

auch ein sehr schönes Drehgestell - wenn auch für den falschen Wagen. Zeigt mir mal aber leider mal wieder, dass es keine gute Idee war, auf die Nachbildung einzelner Blattfedern zu verzichten. Nebenbei: Coranabedingt ist mit Metallguss ja derzeit bei den beiden genannten Anbietern tote Hose. Kauselmann scheint aber zu produzieren.

Und bezüglich AHA-Radsätze habe ich auch wieder einiges dazu gelernt. Schade bloß, dass ich die Gurkenvariante erwischt habe.

Und jetzt bin ich mal auf den gedruckten Kessel gespannt. Das müsste doch ein dankbares Druckobjekt sein.

_________________
Viele Grüße

Alexander
19.06.2020, 13:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
hespertalbahn
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 456
Wohnort: Sauerland

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Hallo miteinander !

Ein interessanter Beitrag(sfaden).
Grund für mich meinen AHA-Fakultativwagen (Klb. St.-M.) mal wieder hervorzuholen.
Meinen hatte ich vor ca. 20 Jahren gebaut (wo ich das gerade schreibe komme ich mir alt vor...) und bei den Drehgestellen eine Dreipunktlagerung vorgesehen.
Die Teile des Bausatzes gaben das her und ich wollte das mal ausprobieren.
In die Seiten hatte ich gedrehte Ms-Spitzenlager (Kean Maygib/UK) eingesetzt.
Das hat die Laufeigenschaften enorm verbessert.
Die Räder sind die originalen vom Axel mit ca. 13,5 mm Durchmesser allerdings auf neue Achsen mit 26mm Länge (brit. Standardmaß) gedrückt.
Bis auf ein Rad mit leichtem Seitenschlag sind die recht ordentlich.
Ich denke auf den Bildern kann man das recht gut erkennen.












Insgesamt läuft der Wagen recht gut und taumelfrei.
Mein Eindruck ist, das diejenigen am lautesten über AHA-Bausätze meckern die noch nie einen gebaut haben...

Vielen Grüße
Dirk


Edit: Löten klappt inzwischen besser...


Zuletzt bearbeitet von hespertalbahn am 19.06.2020, 21:11, insgesamt einmal bearbeitet
19.06.2020, 17:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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