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Tramfähre auf Stauwehr in H0m
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Tramfähre auf Stauwehr in H0m
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dejot
aktiver Schreiber


Alter: 43
Anmeldungsdatum: 15.02.2020
Beiträge: 71
Wohnort: Südhessen

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Hallo Günni,

es freut mich, dass Dir die Idee gefällt. An den Ufern werde ich tatsächlich etwas Platz lassen. Das Problem ist, dass ich schon zu viele Ideen habe, was dort passieren könnte... Ich werde es vielleicht erst beim Bauen entscheiden, was ich dort zeige.
Zwei Varianten für die Anlage zeige ich gleich weiter unten

Viele Grüße

Daniel
13.09.2021, 23:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
dejot
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Alter: 43
Anmeldungsdatum: 15.02.2020
Beiträge: 71
Wohnort: Südhessen

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Hallo Frank-Martin,

Deine Beobachtung ist gut! Das scheint mir logisch zu sein.
Ich habe noch überlegt, was man da in Füssen auf der Talseite warten muss, das woanders nicht nötig ist. Vielleicht hat das ja mit den klimatischen Bedingungen zu tun? Im südlichen Bayern sind die Winter ja etwas rauher, möglichweise muss man deshalb vom unteren Steg aus Eis zerstoßen können. Man kommt von dort seitlich an die Stauwehre heran und kann unterseitig, durch die Öffnungen, Eis direkt unter dem Wasserfallbereich zerstoßen...

Viele Grüße nach Leese aus Südhessen

Daniel
13.09.2021, 23:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
dejot
aktiver Schreiber


Alter: 43
Anmeldungsdatum: 15.02.2020
Beiträge: 71
Wohnort: Südhessen

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Zum Anlagenplan habe ich einige Plänchen erstellt.

Die erste Idee war folgende:


Die Variante beruht auf den Eindrücken aus Füssen. Ich habe die Zeichnung gemacht, als ich mir noch keine anderen Stauwehre zum Vergleich angeschaut hatte.
Im Vordergrund sollte der untere Steg angeordnet werden, auf dem die Straßenbahn pendeln würde. Dahinter läge wie im Füssener Beispiel das Kraftwerk und die Wehranlagen, hinter denen ein zweiter Steg sein würde. Das Thema Bagger und Entsorgung von herausgefischtem Material hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.

Betrieblich wäre die Sache sehr einfach gewesen: Die Tram würde zwischen zwei Haltestellen pendeln. Am linken Ufer gäbe es eine Weiche zu einer Remise und rund um diese und das Kraftwerk noch etwas Betriebfläche (Schuppen, Materiallager). Die Fahrgäste dürften nur den Bahnsteig betreten und nicht weiter auf den Steg spazieren. Am rechten Ufer gäbe es neben der zweiten Haltestelle ein Café und ein paar Tische und Stühle drumherum.

Im Plan ist die Straßenbahn an mehreren Stellen eingezeichnet, um die Größe für die Haltestellen und die Remise abschätzen zu können. Natürlich soll es aber nur ein Fahrzeug geben.

Nachdem ich diese erste Variante gezeichnet hatte, wurde mir klar, dass das Thema Bagger in der Anlage vorkommen sollte. Deshalb sollte auch der bergseitige Steg befahrbar werden.

Die zweite Variante sah deshalb so aus:


In dieser Variante gibt es nun hinter dem Kraftwerk ein zweites Gleis, auf dem rechts der Bagger und daneben ein Güterwagen abgestellt werden könnte. Die Straßenbahn könnte dann als Rangierfahrzeug den Güterwagen abholen und über die Weiche und den talseitigen Steg ans andere Ufer fahren. Dort könnte es neben der Haltestelle eine Umladestation geben, wo das Treibgut aus dem Güterwagen herauskäme.

Das Problem ist, das diese Variante auf mein Brett nicht draufpasst. Es müsste seitlich, oder wie hier dargestellt nach vorne angebaut werden. Das will ich aber nicht. Selbst wenn das Teil als Ansteckelement konstruiert würde, braucht es doch zusätzlichen Platz. Und wenn man ganz ehrlich ist, ist das Gleis links zum Rangieren noch zu kurz.

Außerdem scheint mir die Regel zu sein, dass es immer mindestens einen durchlaufenden Steg auf der Bergseite gibt. Hier liefe aber der talseitige Steg durch. Das ist so nicht stimmig...

Es muss deshalb eine andere Lösung geben.

Zwei bis drei Varianten folgen noch in Kürze...

Viele Grüße

Daniel
14.09.2021, 00:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Schmalspurganove
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Alter: 43
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Beiträge: 143
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Hallo Daniel,

schöne Anlagenidee. Wie wäre es mit einer Art "Schrägaufzug", mit dem ein Schienensegment zwischen zwei Wehrpfeilern vom unteren Steg nach oben zum anderen Steg verfahren werden könnte. So könnte der Wagen mit dem ausgebaggerten Schwemmgut nach unten gebracht und von der Tram abgeholt werden. Wie z.B. hier:
http://up.picr.de/31064781hk.jpg

oder hier:
https://vimeo.com/241965220

Viele Grüße,
Ralf

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H0m, RhB Fahrzeug(um)bau, Dampfepoche 1913-1920
14.09.2021, 10:57 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Günni
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Mal 'ne Frage: warum willst Du eigentlich eine diesebetriebene Bahn nehmen. Strom ist bei einem Kraftwerk doch das, was sie nun wirklich im Überfluss haben und vor allem noch für lau.
Mich würde es bastlerisch eigentlich eher in den Fingern jucken, 'ne rustikale Oberleitung zu bauen. Vielleicht sogar noch nicht mal mittig (weil sie dann bei Bagger- und Räumarbeiten im Weg wäre) sondern so oben seitlich, wie das manche Tagebaue haben.

Dein Modell ist sehr gut passend für den Zweck, aber weil es beim Vorbild dieselbetrieben ist, muss man das ja nicht übernehmen. Ist doch einfach umgebaut.

Eine weitere ausgefallene Idee wäre ein längs der Strecke ausgelegtes Kabel, das am Fahrzeug während der Fahrt auf einer Rolle auf- oder abgewickelt würde, so wie das bei Baggern oder Hafenkränen manchmal gemacht wird. Dann wäre gar kein Fahrdraht im Weg. Bei der kurzen Strecke wär das vertretbar und sicher ein echter Hingucker.

Nur mal so ein paar Ideen meiner etwas gestörten Fantasie.

Günni

_________________
Je schmaler die Spur desto größer der Spaß
14.09.2021, 15:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
dejot
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Alter: 43
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Hallo Ralf,

es freut mich, dass Dir die Idee gefällt!
Deine Idee mit dem Schrägaufzug hat was! So spart man die Gleislängen zum Rangieren ein. Ich habe das gleich mal aufgezeichnet:



Bei dieser Variante muss der Bagger als Lok ausgebildet werden (könnte ein lustiges Gefährt ergeben). Er könnte dann von rechts den Güterwagen auf den Schrägaufzug schieben, dieser würde dann nach unten gefahren und von der Tram ans rechts Ufer gebracht werden. Dort gäbe es dann sowohl eine Haltestelle, als auch eine Umladestelle für das Treibgut. Gut gefällt mir auch die Anordnung des Steges auf der Talseite, weil ich es für sinnvoll halte, den Wasserfall etwas abzudecken, um ihn quasi im Hintergrund zu halten (eben weil er unbeweglich ist).

Gegen die Variante spricht:
- der Schrägaufzug macht mir etwas Angst. Das muss alles ziemlich exakt gearbeitet werden und das ist nicht so meine Stärke.
- Dein Beispiel ist toll. Aber man sieht auch, dass es das Thema Wasserkraftwerk und Schrägaufzug schon gibt...

Ich werde noch ein paar andere Varianten zeigen. Diese Variante bleibt auf jeden Fall im Rennen!

Vielen Dank für Deine Idee und viele Grüße aus Südhessen

Daniel
14.09.2021, 22:11 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
dejot
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Alter: 43
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Hallo Günni,

Du triffst einen wunden Punkt. Folgende Gedanken habe ich dazu:

Ausgangspunkt für dieses Projekt war ja zunächst der Spontankauf der Dieseltram. Ich bin eigentlich ein großer Freund von elektrischen Antrieben, von Stromabnehmern und Oberleitungen. Aber als ich bei Youtube auf dieses Fahrzeug gestoßen bin, wollte ich es unbedingt haben. Einen Eindruck bekommst Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=pai74MuU-m4. Bei diesem Sound kommt ein "Umbau" auf Elektrik nicht in Frage (auch wenn das Modell soundlos ist).

Stattdessen muss ich einen gute Gründe liefern, warum eine Dieselbahn eingesetzt wird. Diese könnten sein:
- Der Bagger könnte mit der Oberleitung kollidieren (hast Du ja schon geschrieben). Das ist bei den im folgenden gezeigten Varianten auch tatsächlich der Fall.
- Eine Kabellösung ist aufgrund der Gleisanordnung (Kurven, Weiche) nicht möglich. Die Strecke muss für andere Fahrzeuge überfahrbar bleiben.
- Im Füssener Beispiel gibt es auch keine Oberleitung.
- Möglichweise wäre die Bahn zunächst provisorisch eingesetzt worden, um erst einmal den Bedarf zu checken. Nichts ist zu langlebig wie ein Provisorium, und es ist dann bei der kleinen Bahn geblieben (ist ja auch ziemlich knuffig)
- Vielleicht wird die Bahn ja von einem Museumsverein betreut, der erst die Bahn vor dem Abbruch gerettet hat und dann eine Strecke gesucht hat. Der Kraftwerksbetreiber bot seine Anlage an.
- Es wäre auch denkbar, die Situation als Sonderaktion darzustellen. Normalerweise darf man zu Fuß rübergehen, aber nun hat das Stauwehr Jubiläum und in diesem Jahr wird dann eine Museumstram eingesetzt
- Vielleicht gibt es auch eine Hausdurchfahrt, die ziemlich niedrig ist
- Man könnte auch behaupten, dass die Bahn auch dann eingesetzt werden können muss, wenn das Kraftwerk ausfällt. Wenn also nach einem Hochwasser besonders viel Treibgut angeschwemmt wird und die Turbinen aus sind, muss man trotzdem das Treibgut entsorgen können.

Ist eine dieser Legenden glaubwürdig?

Danke für Deine Ideen!

Viele Grüße,

Daniel
14.09.2021, 22:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
dejot
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Alter: 43
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Hallo nochmal,

neben den drei schon gezeigten Varianten will ich noch geschwind drei weitere zeigen, die ich aufgezeichnet habe.


Variante 4
Bei dieser Variante läge der Steg (wie bei den meisten Vorbildern) auf der Bergseite, also hier im Modell auf der Rückseite der Gebäude. Das hat den Vorteil, dass die Fahrstrecke länger wirken könnte als sie ist (also quasi der Tunneleffekt). Das Fahrzeug ist oft nicht oder nur für einen kurzen Moment zu sehen, und dann auch nicht vollständig. Nur an den Endstationen taucht die Tram in ganzer Pracht auf. Optisch finde ich das besser, als wenn die Strecke vollständig zu sehen ist.
Der Bagger und der Güterwagen (vielleicht ein kombiniertes Fahrzeug) würde auf dem rechten Abstellgleis stehen und bei Bedarf hinter das Kraftwerk gezogen um dort Treibgut einzusammeln. In dieser Zeit würde der Tramverkehr kurz ruhen. Bei meinem Besuch der Staustufe Eddersheim habe ich beobachtet, dass der Bagger tatsächlich nur für einen wenige Minuten dauernden Einsatz angeworfen wird.



Variante 5
Dies ist eine Abwandlung der Variante 4. Hinter dem Kraftwerk liegen hier zwei Gleise parallel. Das hat den Vorteil, dass der Bagger dort arbeiten kann,während die Tram im Einsatz ist.
Aus meiner Sicht ist diese Variante aber wenig stimmig. Das Doppelgleis macht nur Sinn, wenn es von vornherein neben dem Bagger und dem Güterwagen schon eine Straßenbahn gegeben hätte. Ich stelle mir aber eher vor, dass die Bahn erst im Nachhinein auf der Staustufe eingesetzt wurde. Eine Anpassung der Gleise an den Ufern ist ja gut denkbar. Aber dass man den Steg vor dem Einlauf des Kraftwerkes verbreitert hätte, um die Bahn neben den Bagger bringen zu können ist mir zu unwahrscheinlich (Wobei mir klar ist, dass die ganze Anlage natürlich in der Realität eher unwahrscheinlich wäre,...)



Variante 6
Auch dies ist eine Abwandlung der Variante 4. Glaubwürdiger ist hier, dass das Abstellgleis des Baggers neben dem Kraftwerk, also in der Betriebsfläche des Kraftwerkes liegt. Man hätte also links eher ein industriell geprägtes Ufer, während rechts eher eine Freizeitfläche liegen könnte. Da ist aber noch einiges möglich.
Im Moment wäre diese Variante mein Favorit. Deshalb habe ich unten die talseitige Ansicht und rechts einen Schnitt dargestellt, um schon mal die Höhen zu checken.
Schade ist aber, dass die Remise verloren gegangen ist. Ich finde die Idee ganz schön, die Bahn nach dem Fahren ordentlich abstellen zu können.

Was meint Ihr?

Viele Grüße

Daniel
14.09.2021, 22:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Günni
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Es ist schon erstaunlich, was das Thema hergibt. Sonst wären wir ja auch alle nicht drauf angsprungen. Wenn's noch mehr Tipps gibt, musst Du noch 'ne zweite Anlage bauen Sehr glücklich Sehr glücklich .

Nur mal noch so 'ne Schnapsidee: wie wär's denn, wenn Du das ganze Wehr umdrehst. D.h. Du guckst von der Bergseite drauf. Dann hättest Du Bahn und Bagger auf der richtigen Seite, schön im Vordergrund zu sehen, das mit dem (nicht) fließenden Wasser würde nicht auffallen (weil hinten und tiefer) und das Bergwasser bewegt sich ja so langsam, dass es eine eine glatte Fläche bildet.

Noch was:
Da hab ich auf der Internetseite der "Voie Libre" gesehen: da hat jemand einen kleinen Wasserfall gebaut. Die obere Wasserfläche ist Modell, der eigentliche Wasserfall ist ein eingeschobenes Smartphone mit dem Endlosvideo eines echten Wasserfalls. Sah richtig gut aus. Man könnte ja statt des Smartphones einen etwas größeren (und weniger teuren) Videobilderrahmnen nehmen.

Gib im Suchfeld bei Youtube bzmOYhAyoXQ ein und geh zu Minute 39:32, da wird das gezeigt (Du musst es hier kopieren und einfügen, ein direkter Link klappt irgendwie nicht). Der Rest des Videos ist nichts, was man sich ansehen müsste. Wenn man das (französische) Gerede von Francois Fontana, dem Chefredakteur und die etwas seltsamen Kleinanlagen aus einem Wettbewerb nicht mitkriegt, ist das kein wirklicher Bildungsverlust.

So, ich hab noch'n paar dumme Ideen abgeliefert, jetzt plan mal schön.

Günni

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Je schmaler die Spur desto größer der Spaß
15.09.2021, 01:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
dejot
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Hallo Günni,

ja, es ergeben sich viele Möglichkeiten, wem sagst Du das...

Über das Umdrehen hatte ich auch schon nachgedacht. Aber da bin ich dann doch schon zu festgefahren. Mir geht das Beispiel aus Füssen nicht aus dem Sinn, wo ich die Anlage ja eben "von unten" gesehen habe.
Ein Nebengedanke kam mir aber: Eine spannende Idee wäre es auch, die Bahn über eine Staumauer eines richtigen Stausees fahren zu lassen, also so wie beim Edersee:

Wenn man hier die Bergseite nach vorne packt, blickt man über die Staumauer ins große Nichts. Das müsste man gescheit ausleuchten (s. Schnitt rechts), dann ergäbe sich möglicherweise eine ziemlich große Tiefe der Anlage.
Nicht so tief sind in obigem Beispiel allerdings die Bahnanlagen ausgearbeitet, die Zeichnung soll nur die Idee der Staumauer vor dem Himmel illustrieren.

Festhalten will ich aber eher an einer Linienführung hinter den Gebäuden entlang, ich verspreche mir hier wie oben beschrieben eine größere "gefühlte" Länge der Strecke.

Das Video und den Wettbewerb "Passe ton train d´abbord" kenne ich. Die Idee mit dem Wasserfall aus dem Handybildschirm ist clever. In der aktuellen Ausgabe der Voie Libre wird auch nochmal die Technik dazu gezeigt. Bei mir könnte ich das eher nicht einsetzen, weil ich ja bis zu drei Telefone oder Bildschirme bräuchte.
Deine Kritik an dem Film zum Wettbewerb kann ich nicht teilen. Ich finde es ziemlich witzig, was da an Anlagen in ziemlich kurzer Bauzeit zusammengekommen ist. Wann kann man schon mal eine Bahn aus einem Frosch herausfahren lassen, eine Hängebrücke an einem Heißluftballon aufhängen oder eine Brücke bauen, die bloß aus den Schienenprofilen ohne Schwellen oder sonstigen Tragkonstruktionen besteht. Ich mag die Art, wie im Umfeld der Voie Libre Modellbau betrieben wird, der Spaß steht im Vordergrund.

Eine Möglichkeit, den Wasserfall ganz zu umgehen wäre übrigens, das Stauwehr in einer Phase zu zeigen, bei der so wenig Wasser fließt, dass alle drei Wehre hochgefahren werden können und das Wasser zu 100% durch das Kraftwerk geleitet wird. Das aufgewirbelte Wasser am Kraftwerk kann man auf jeden Fall mit der Klopapiertechnik gut nachbilden.

Hier nochmal ein Bild einer Staustufe, diesmal diejenige in Frankfurt - Griesheim. Als ich sie am Sonntag besucht habe, waren alle drei Walzen so weit hochgefahren, dass das Wasser beidseits einigermaßen still stand. Das könnte man so gut bauen. Super finde ich übrigens die 20er-Jahre-Architektur der "Türme" mit der Fensteranordnung und der runtergekommenen Fassade.



(Das ist bestimmt ein ganz "tolles" Gefühl, die Leitern dort benutzen zu müssen. Würde mir schlaflose Nächte bereiten).
15.09.2021, 22:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
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