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Staubbehälterwagen für die GWKB
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Staubbehälterwagen für die GWKB
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Goose
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1523
Wohnort: Werl-Westönnen

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Rolf Tonner hat Folgendes geschrieben:
Bei dieser Gelegenheit mal eine Frage an die Kenner der Materie:
Mit was für Apparaturen werden die vorbildlichen Rhb-Mohrenköpfe eigentlich be- und entladen ?


Ursprünglich wurden die über Bordeigene Kompreossoren entladen, die unter der Abdeckung auf der einen Seite sassen.
Später wurde die Abdeckung entfernt, was dann zu einer sehr interessanten Ansicht führte.
Befüllt normalerweise von oben, wobei es einige Wagen gegeben hat, die wohl eine vertikale Füllleitung am Kessel entlang hatten.

Armaturen waren ähnlich derjenigen, wie man sie z.B. bei Schlammsaugwagen sieht. Konische, ineinandergreifen Teile, die mit Klemmen verbunden wurden.

Hier ein Beispielbild: http://www.ehle-hd.com/_data/K_Perrot.jpg oder http://www.ehle-hd.com/_data/K_Kugelkopf.jpg

_________________
Gruß
Hubert The Goose
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17.05.2018, 17:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
RAST
Moderator


Alter: 58
Anmeldungsdatum: 10.09.2008
Beiträge: 1157
Wohnort: Bergkamen

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Hallo Hubert, hallo Rolf, hallo Ludwig,

erst einmal danke für Deinen Beitrag Hubert, dem ist nichts hinzuzufügen.

Beim großen Vorbild, jedoch Regelspur, hatte ich mehrfach Gelegenheit beim Beladen der Wagen zuzusehen.
Der Beladevorgang:
Der Beladerüssel wird auf die Füllöffnung aufgesetzt und ein Dichtring am Rüssel sorgt dafür, das kein Zementstaub beim Beladevorgan entweichen kann. Dann wird ein Schieber geöffnet und eine zuvor festgelegte Menge Zement fließt in den Behälter. Hierbei wird gleichzeitig der entstehene Zementstaub abgesaugt und so zu sagen rückgewonnen. Verglichen mit der Beladung eines Klappdeckelwagen, ist das eine sehr saubere Angelegenheit.

Die Entladung:
Auch hier wurde darauf geachtet, das möglichst kein Ladegut ins Freie gerät. Hierfür wurden Verschüsse, wie Hubert sie in seinem Link zeigt eingesetzt. Das Ladegut wird mit Druckluft aus dem Behälter geblasen.

Da diese Erlebnisse schon sehr lange zurück liegen, kann ich nicht mehr sagen, ob der Luftbehälter grundsätzlich zur Entladung benutzt wurde, oder ob er als Druckausgleich fungiert. Verlegen

Was den Fahrplan angeht, werden meine maximal 2 bis 4 Wagen den Fahrplan nicht beeinträchtigen, sondern eher die Wagenvielfalt bereichern... Mit den Augen rollen

Gruß, Ralf

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18.05.2018, 00:19 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
SteamFan
Moderator



Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 611

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Moin Ralf,
bring ruhig alles mit was deine Werkstatt zu bieten hat, das mit dem Fahrplan war nicht ernst gemeint. Ich freue mich darauf wieder Neues zu sehen.

Gruß Ludwig
18.05.2018, 08:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
RAST
Moderator


Alter: 58
Anmeldungsdatum: 10.09.2008
Beiträge: 1157
Wohnort: Bergkamen

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Hallo

Den ersten Testaufbau der Verrohrung habe ich zusammen gefummelt. So richtig schön ist es nicht geworden...
Hier mal zwei Bilder vom Ergebnis:


Noch ist alles nur provisorisch angebracht...


So dass alle Anbauteile wieder entfernt und ersetzt werden können...

Von dieser Ausführung wird es lediglich zwei Wagen für unser Treffen in Stromberg geben!
Neue Leitern sind bereits in Arbeit und bei den Rohren werde ich einen Freund fragen, ob er mir so etwas drucken kann!
Den Lufttank werde ich durch ein Frästeil ersetzen, weil dieser eher einem Fass ähnlich sehen sollte. Der jetzt angebaute
passt aus meiner Sicht nicht wirklich...

Schönen Abend, Ralf

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21.05.2018, 22:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Rolf Tonner
begeisterter Schreiber


Alter: 75
Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 4288
Wohnort: Tüünstedt Tieloh, Area 33

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Moin Moin (ich darf das Lachen ),

diese Zement-Kesselwagen haben wirklich ihren ganz eigenen Reiz Sehr glücklich
Beim Bilderstöbern fiel mir auf, dass es bei älteren (?) Kesseln auch einfachere Formen gab oder noch gibt.
Das könnte weitere schamlose Modellbauer anlocken Lachen

Was mir aber jetzt die schlauen Eisenbahn-Physiker mal erklären könnten:
Wäre es nicht sinnvoller, Zement-Kesselwagen mit deutlich kürzeren Chassis zu verwenden?
Oder spricht ein "ingenöriges Argument" dagegen?

Mit freundlichem Gruß,
Rolf Tonner

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22.05.2018, 07:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Werkelburger
begeisterter Schreiber


Alter: 52
Anmeldungsdatum: 11.09.2009
Beiträge: 698
Wohnort: Brandenburg

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Moinsen!

Rolf Tonner hat Folgendes geschrieben:
... Was mir aber jetzt die schlauen Eisenbahn-Physiker mal erklären könnten:
Wäre es nicht sinnvoller, Zement-Kesselwagen mit deutlich kürzeren Chassis zu verwenden?
Oder spricht ein "ingenöriges Argument" dagegen? ...


Nun, beim Vorbild wurden die recht langen Fahrgestelle sicherlich gewählt um der sogenannte Meterlast bzw dem Metergewicht genüge zu tun. Es ist nicht nur die Achlast bei Schienenfahrzeugen von Bedeutung, sondern auch die Meterlast, welche dem Quotient aus Gesamtmasse des Fahrzeugs und der LüP entspricht. Dies ist vor allem bei Brücken wichtig, da ein Überschreiten der Meterlast dazu führen kann, dass Fahrzeuge diese gar nicht oder nur mit verminderter Geschwindigkeit befahren dürfen.

Im Umkehrschluss würden also kürzere Fahrgestelle eine verminderte Nutzlast bedeuten. Da die Dichte von Stupidium aber deutlich unter der von Zement liegt (soweit ich mich recht entsinne), dürfte der Einsatz von kurzen Zementstaub-Wagen auf dem Tüünstedter Netz Nichts entgegenstehen ... Winken


Gruß

Thomas
22.05.2018, 09:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Rolf Tonner
begeisterter Schreiber


Alter: 75
Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 4288
Wohnort: Tüünstedt Tieloh, Area 33

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Lachen Danke Thomas,

eine sogar mir verständliche Erklärung !
Somit steht einem oder zwei kurzen "Stupidiumstaub"-Kesselwagen also nichts im Wege
– außer meiner Faulheit.
Erstmal beobachte ich aber weiterhin Ralfs Fortschritte.

Mit freundlichem Gruß,
Rolf Tonner

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22.05.2018, 10:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
teetrix
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 31.10.2007
Beiträge: 2565
Wohnort: Rhein-Main

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Hi Rolf,

Du müßtest die Stupidium-Transporter unbedingt als Fährbootwagen mit dem kleineren britischen Lichtraumprofil ausführen - die haben dort im Moment einen erhöhten Bedarf. Während in den USA das Stupidium-Fracking-Verfahren ja ungeahnte Reserven erschlossen hat. Und keine Sorge, für Berlin und Brüssel bleibt noch genug übrig...

Grüße nach Tüünstedt
Michael

_________________
Meine flickr-Seite hat nicht nur Eisenbahnfotos zu bieten: https://www.flickr.com/photos/teetrix/
22.05.2018, 14:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rolf Tonner
begeisterter Schreiber


Alter: 75
Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 4288
Wohnort: Tüünstedt Tieloh, Area 33

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Hallo Michael, Jungs Lachen

vielleicht ordert ja Mrs. May einige Royal-Train-Spezial-Wagen für Stupidium bei den RAST-Werken?
Die müssten allerdings einen erhöhten Nässe-Schutz erhalten, um verdünnendes Regenwasser abzuhalten.
Interessant könnte die Kessel-Lackierung im Union-Jack-Style werden Lachen

Mit freundlichem Gruß,
Rolf Tonner

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24.05.2018, 08:13 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Franz Eder
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 07.01.2007
Beiträge: 270
Wohnort: Nähe Wiens

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Zum Thema staubförmiges Ladegut umladen kann ich auch was beitragen:

Staubförmiges Ladegut verhält sich wenn es unter Druck(-Luft) gesetzt wird wie eine Flüssigkeit. Es kann umgepumt werden und fließt selbständig wenn ein Gefälle vorhanden ist. Ob es mit der (Druck-)Luft in die Höhe gebracht werden kann wird wahrscheinlich von der Leistungsfähigkeit des Luftverdichters abhängen.

lg Franz
24.05.2018, 18:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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