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Schmalspurbahnen zur G-Regelspur 1:28

 
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Schmalspurbahnen zur G-Regelspur 1:28
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DRGler
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Anmeldungsdatum: 27.03.2018
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Beitrag Schmalspurbahnen zur G-Regelspur 1:28 Antworten mit Zitat
Das schöne Sommerwetter wurde gestern für eine besondere Exkursion in das Wasgau genutzt - zu den Überbleibseln einer der seltsamsten Schmalspurbahnen Deutschlands. In den 20er Jahren führte sie von Bundenthal zur französischen Garnison nach Camp Ludwigswinkel und war ab 1924 auch für den öffentlichen Verkehr freigegeben - in nur 600 mm Spurweite !
https://wasgenwaldbahn.de.tl/Wasgenwaldbahn-Fotos.htm
Die Trasse der Wasgenwaldbahn ist dank Umbau in Radwege sogar vom Auto aus auch 88 Jahre nach der Stillegung gut nachzuverfolgen und zu meiner Überraschung konnten sogar alte Fotos nachgestellt werden.

http://www.morr-siedelsbrunn.de/s/cc_images/teaserbox_2477479869.jpg?t=1516125033
Wie hier vor dem Lokschuppen im Endbahnhof Camp Ludwigswinkel und früheren Bahnhof Rumbach:

Es sind sogar noch Originalgleise da !!!
Die Modelle sind Eigenbauten auf der Basis von Spur-S aus dem TEDI Cool im Maßstab 1:27, passend zu den LGB- und PIKO-Modellen nach Regelspurvorbildern für die Gartenbahn.
Und so sieht das dann auf einer (kurzfristig zweispurigen) Aussenanlage aus:


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Zuletzt bearbeitet von DRGler am 21.03.2021, 12:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
13.08.2018, 22:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Anlässlich der Indienststellung einer weiteren Faller-Dampflok hier nun einige Informationen über meinen aktuellen 1:28 - Einsatzpark.

Die Heeresfeldbahn (2 Dampfloks, 2 Personen- und 3 Güterwagen auf TEDI-Fahrgestellen und Gleisen mit 24mm Spurweite) kann inzwischen bei Bedarf mit auf 24mm umgespurten Faller-Wagen und sächsischen Schmalspurwagen auf TEDI-Fahrgestellen erweitert werden, hat aber seit längerem keinen Ausstellungseinsatz mehr gehabt.

Statt dessen hat die Übernahme mehrerer Faller-Bahn-Bestände zu der komfortablen Situation geführt, dass ich die Schmalspurbahn direkt trafogesteuert einsetzen kann. Entscheidender Vorteil ist hierbei der viel geringere Kurvenradius (vergleichbar mit meiner H0m und damit besser für Tischaufbauten bzw. Kleinanlagen geeignet).


Die Kombination mit der G Regelspur kann dadurch mit geringerer Anlagentiefe aufgebaut werden - die Schmalspurbahn kommt aus Sicherheitsgründen immer nach innen.
Von den Fallerchen sollen mindestens 2 Tenderloks, 3 Personen- und 4 oder 5 Güterwagen als "Museumsbestand" von grösseren Umbauten verschont bleiben. Der "Rest" (Faller: 4 Dampfloks, 5 Güterwagen und 2 Fahrwerke + umfangreiches China-Material) wird für Umbauten vorgehalten.

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Zuletzt bearbeitet von DRGler am 13.07.2020, 10:27, insgesamt einmal bearbeitet
01.07.2020, 08:49 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Nach 5 Monaten Corona-Pause nun endlich wieder die erste öffentliche Veranstaltung... mit Maske, Wechsel-Stationsbetrieb und limitierter Besucherzahl.
Bei der Museumseisenbahn Hanau konnte der erweiterte Faller-Bestand im Ausstellungsdienst durchgetestet werden.

Von den 11,5 Quadratmetern der Bodenanlage zum Thema "Spielzeugeisenbahn von Playmobil und Faller" war ein Drittel der 32mm-Spur gewidmet.

Ungewohnt: Nur 4 der über 30 Fahrzeuge waren Eigenbauten - der erste Teil des Sachsenzuges fuhr auch mal Probe.
Die Kuh im Hauptgleis war nicht die einzige Betriebsstörung; häufige Kontaktprobleme bei der Faller-Bahn erforderten permanante Zuwendung in Form von Laschen enger biegen, putzen und am Gleis ruckeln.
Alles natürlich kniend auf dem Boden und während des Betriebes...
1 1/2 Stunden vor Schluss merkte ich endlich, dass der Trafo-Anschlusstecker lose war und dann konnte man auch mit nur halb aufgedrehtem Trafo fahren Sehr böse

Zu Hause warteten derweil die ersten Personenwagen im Rohbau.

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13.07.2020, 10:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Wieso werden hier eigentlich Fahrzeuge in 1:28 gebaut, die es von LGB (voll freilandtauglich) und Technomodell (antik, aber im richtigen Maßstab IIm) schon gibt ?
Sammeln für vierstellige Beträge mag ja Spass machen, aber selber bauen ist irgendwie befriedigender. Und was man selber gebaut hat, kann man auch selber reparieren.

Also weiter geht's: Der zweite Ow der Gattung 775 erhielt abnehmbare Aufsetzborde für den Viehtransport, damit die Betriebsstörungskuh Elsa vorschriftsmässig verladen werden kann.
Und alle 4 Ow erhielten Heberlein-Galgen aus H0-Schienenprofilen, Draht und Silvesterraketenhülsenquerschnittsscheiben.


Bei den China-Fahrgestellen aus dem ToysRUs wurden die Spurkränze verkleinert, damit sie mit den Faller-Gleisen klarkommen. Ein unlängst erworbenes Faller-Konvolut mit den alten kleinen Achsen ermöglichte auch die Umrüstung der für die Personenwagen verlängerten Faller-Fahrgestelle.


Bei einer Testfahrt mit Mindestradius schaffte die kleine Faller-Lok alle 8 in der Mache befindlichen Wagen weg (Zuglänge 2,1 Meter) !


Ganz so vorbildfrei wie bisher vermutet ist die Lok übrigens gar nicht... Weimar-Rastenberger Eisenbahn Lok 1-7 (zu der übrigens auch die Faller-Wagen passen würden).
Auf einem alten Foto fiel die Ähnlichkeit der Beschilderung mit der sächsischen Ik auf -na sowas aber auch- und siehe da: sie wurden zeitgleich mit der Ik bei Hartmann in Chemnitz gebaut und erhielten ihre Schilder wohl aus denselben Gussformen.

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06.08.2020, 00:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Und so sieht jetzt so eine frisierte Faller e-Train - Lok mit der Hartmann-Beschilderung aus. Bis passendere sächsische Zugpferde zur Verfügung stehen, reichen erst einmal zwei Stück von der Sorte...

Technisch am einfachsten wäre es ja gewesen, das Faller-Fahrgestell mit der IK-Räucherlok von Huss
https://huss-weihrichkarzle.de/de/oefen-mehr/huss-1k-duft-dampflok.html
zu verheiraten, das Teil ist aber eher passend zur Spur I und fällt damit für den eigenen Bestand viel zu klein aus.
Preislich und designmässig passt sie aber gut zu Märklin Maxi !
Übrigens gibt es wohl auch eine günstigere Holzversion:
https://www.erzgebirge-palast.de/Raeuchermaenner/Sonstige-Figuren/Raeucherlok-Fichtelbergbahn-95-cm::15999.html?utm_campaign=shopping&utm_source=merchantcenter&utm_medium=googleshopping&utm_content=google-de&gclid=EAIaIQobChMIoYG9jJjF6wIVhuJ3Ch2EzQAuEAQYBSABEgL0XvD_BwE

Für die Entwicklung einer eigenen semi-scale IK in 1:28 bot ein glücklicher Zufall die Gelegenheit, im Eisenbahnmuseum Seifhennersdorf sowohl die alte Technomodell-IK als auch die aktuellen Kleinserienmodelle von Wolfgang Frey "auszuspionieren". Es war sehr lehrreich und hat wohl auch beiden Spass gemacht; mit etwas Glück werden wir sogar einmal auf derselben Messe ausstellen.




Vorerst ging als nächstes erst einmal ein GGw in den Bau, als mir zwei Dickie-Drehgestelle in die Finger kamen :


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31.08.2020, 11:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Als nächstes wurde ein Oberlicht-CC angefangen, für einen zweiten wurden die Hauptteile gleich mitlackiert und als Bausatz hinterlegt.


Mit 10 fahrbereiten, beschrifteten, aber noch nicht voll detaillierten Wagen ist der angestrebte Grundbestand für den Fahrzeugpark im Bahnhof Kohlmühle des Jahres 1928 vorerst ausreichend.
Kohlmühle-Hohnstein hatte nur bescheidene Gleisanlagen und das geringste Verkehrsaufkommen der sächsischen 750mm-Einzelstrecken, deshalb hielt sich hier die sächsische IK am längsten im Streckendienst.
Die Bahnnummer 11 war bei ihrer Ausmusterung als 99 7504 die letzte Staatsbahn-IK und dürfte zuletzt nur noch Reservelok für die Auswaschtage der regulär eingesetzten IVk gewesen sein.

Als Fahrwerk für die 99 7504 dient ein Faller-E-train-Antriebsblock, der Aufbau mit den zwei unterschiedlich großen Sandkästen entsteht nach Archivfotos und ist hier noch eine "Klebebandzusammenstellung".

Das "hochdetaillierte" Fahrwerk ist in Wirklichkeit nur ein probeweise aufgeklebtes skaliertes Foto des Fahrwerks der IK No.54, aber der Betrug fängt mir an zu gefallen...
Als 1:1-Lokmodell rollt die edle Spenderin hier am Abend des 4. Juli 2009 zur Taufe in Radebeul-Ost; praktisch, wenn man die Bildrechte selber hat Winken


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28.09.2020, 23:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Gestern war der erste Aussendienst der Rohbau-Ik auf der in Gartenbahnerkreisen recht bekannten Ramsteiner Kreuzhofbahn.


Noch unverleimt als reines Standmodell machte die Kleine grosse Augen, als die ganz dicken Zossen der Regelspur auf dem Nachbargleis vorbeidonnerten.
Daran wird sie sich in Zukunft wohl gewöhnen müssen...


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11.10.2020, 22:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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… und einige Portionen Klebegel später macht sie sich schon als Geschenkezufuhr unter dem Weihnachtsbaum nützlich.

Wir wünschen allen Formusfreunden ein frohes Fest gehabt zu haben und einen guten Rutsch -ohne Entgleisungen Sehr böse - in ein hoffentlich besseres 2021 !

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Zuletzt bearbeitet von DRGler am 23.02.2021, 11:00, insgesamt einmal bearbeitet
26.12.2020, 20:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Mittlerweile kann nach einiger Detaillierung die Fertigstellung der Ik mitgeteilt werden.

Als Vorbild wurde die 99 7504 (ehemalige Bahnnummer 11) ausgewählt, die sich am längsten im Dienst der Reichsbahn gehalten hat. Charakteristisch für dieses Baulos (zu dem auch die als Werklok nach Schmiedeberg verkaufte 12 gehörte) waren die 2 Sandkästen.
Unter Zuhilfenahme vieler Eisenbahnbücher und -broschüren und des Internets wurde eine Rekonstruktion des letzten Betriebszustandes auf der Strecke Kohlmühle-Hohnstein versucht, denn ein Originalfoto aus der Zeit von dort ist mir nicht bekannt.

Nur eine auf 1927 datierte Rückansicht, das die 11 als Rangierlok in Zittau zeigt. Da ist der Schornstein ohne Funkenfängerkobel genauso zu sehen wie das Fehlen der erhabenen Schilder (ausser dem Fabrikschild) und das Fehlen der Blenden über den Stirnfenstern. Die RBD Dresden hatte damals die Weisung herausgegeben, dass Loks mit 70-er Nummern (die eh zur Ausmusterung anstanden) keine Gusschilder mehr erhalten sollten und sich statt dessen mit einer Beschriftung mit gelber Ölfarbe begnügen mussten.

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23.02.2021, 10:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
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Ausbleibende Veranstaltungen und anhaltender Lockdown lassen sich sehr gut mit der Runderneuerung abgenutzter älterer Modelle therapieren, deshalb hier ein paar Werkstattfotos:

Bei der Übernahme einiger weiterer Faller-Teile kam ein sehr stabiles Eigenbau-Bahnsteigdach als "Beifang" mit.


Da liess sich doch etwas daraus machen... Der oben rundgebogene Dachfirst wurde mittels einer Profilleiste "angespitzt", das Dach mit Schultafelfolie bezogen.
Zwei Schiebetüren und vier Seitenwände aus Preßspan (Reste einer Möbelverpackung) machen aus dem Bahnsteigdach einen sächsischen Kohlenschuppen mit extra Raum für Öl und Lampen.
Aus Brandschutzgründen lagerte man so etwas nicht gerne im Lokschuppen, musste aber klausicher untergebracht werden.


Der Seiten-Kohlenkasten der IK wurde direkt durch die Tür beschickt, Kohlennachschub kam durch eine ebensolche Schiebetür auf der Rückseite direkt aus Regelspurwagen (wo auf dem Bild der Regelspur-Packwagen steht).
Als die Kohlenkästen an die Rückwand der Führerhäuser wanderten (wie bei der IVk), legte man von der Rampe über das Gleis Laufbretter zu einem Stützbock.


Dieser PwG sa 90 wurde vor 10 Jahren auf einem Playmobil-Fahrwerk gebaut und erhielt eine Neulackierung in RAL 9008 direkt auf die alte Klebefolie, neue Beschriftungen in Normschrift, ein neues foliertes Blechdach und Griffstangen.


Dieses kleine Stationsgebäude hat 20 Jahre auf dem Buckel, auch hier wurde das Dach neu foliert und die rotbraunen Teile neu lackiert. Details wie Schornstein, Dachbalken und Fensterbänke kamen hinzu.
Die Dame im Vordergrund testet gerade, wie hoch ihr Alter noch springen kann.


Und für die Ik ist neues Personal eingetroffen, das durch zu lange Beine und mangelnde Standfestigkeit auffällt.

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21.03.2021, 12:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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