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O+K MV 8 (Hohenlimburg, Ottensen(?), RSE, Zillertal)
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O+K MV 8 (Hohenlimburg, Ottensen(?), RSE, Zillertal)
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dry
Moderator



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 729

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Hallo Schmalspurfreunde,
backstein backstein
jo – ist das peinlich – wer lesen kann ist doch mehrfach im Vorteil.

Da google ich doch mit den Stichworten „Mehrfachsteuerung“ und „Orenstein“ und da wird mir die – (mir natürlich) - bekannte Seite der Sauerländer Museumsbahn angeboten. Da steht doch ganz klar: „Die Maschinen der Hohenlimburger Kleinbahn waren mit einer pneumatischen Mehrfachsteuerung ausgerüstet, da die Züge zum Teil mit Doppeltraktion gefahren werden mussten.“

Also nix mit Hydraulik sondern Luft.

Das erinnert mich an eine Anekdote aus dem Studium.
Bei einer Übungsstunde im Steuerungstechniklabor fragt einer unserer „ganz Forschen“ den Prof. ob es denn auch Übungen mit Hydraulik gäbe. "Nein", antwortete er – ich vermutete er charkterisierte diese Frage als nicht ganz „pfiffig". Aber unser Fragesteller wollte nicht locker lassen und schickte sich an, ein „wieso nicht“ hinterherzuschicken. In diesem Moment pfiff es an einem anderen Labortische gerade wieder sehr laut, weil die Gruppe eine Leitung löste ohne vorher selbige abzusperren. Da lächelte der Prof. nur und meinte: „weil wir sonst jetzt ordentlich putzen müßten. . . .“.

Danke! Allen die sich an der Klärung des Sachverhaltes beteiligt haben – außer dem Medium das durch die Leitungen „fliesst“ hat sich ja jetzt nicht viel geändert. Danke! - auch für die mir zugekommen Bildern.
Ja - sie die haben die Anordnung bestätigt – es verhält sich da wohl ähnlich.

und hier das derzeitige Realisationsmodell –

Tobias – jetzt müsste es richtig sein.


Michael:
Wunsch ist notiert
„Zeichnungen“ - ihr wollt mich wohl wieder „provozieren“ ? Winken
Also - das ist einfach „nur“ die Tastenkombination STRG + Drucken
Leider sind die Redermöglichkeiten unseres "Sauriers" nicht ganz so prickelnd - andere CAD-Programme können da mehr.

Gruß

dry
09.07.2009, 18:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
dry
Moderator



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 729

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Hallo Schmalspurfreunde,

und es geht weiter . . . .

eine ganze Weile brauchte es, um eine Lösung für die gesickten Seitentüren zu finden. Die Möglichkeit diese mittels 3D Verfahren als Urmodell zu erstellen war einerseits verlockend, andererseits gab es Gründe dies zu unterlassen.

Da fiel mir ein, daß mir vor langer Zeit ein Modellbauer mal sagte: „Nehme ein Pappstückchen und falte es diagonal über die Ecken – es wird genau diese Form beibehalten".

Also hab ich das getan, "was ich am besten kann" – ich hab mich hingesetzt und gezeichnet - und dies ist dabei herausgekommen (mit zwei Alternativen - breite und schmale Knickstreifen, unterschiedlicher Schanierrealisierung und zweierlei Mittelstreifen.

und das ist das Zwischenergebnis das gestern im Briefkasten lag:

und unterschiedlich dickes Blech hab ich auch anfertigen lassen - aber nur damit ich euch Vorder- und Rückseite zeigen kann.
Nonsens - natürlich wg. unterschiedlichem Faltverhalten.

Mal schauen ob das so funktioniert – wie ich mir das vorstelle.

gruss dry
19.07.2009, 10:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
kh_riefer
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 23.01.2007
Beiträge: 691
Wohnort: Köln (Schäl Sick)

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dry hat Folgendes geschrieben:
Mal schauen ob das so funktioniert – wie ich mir das vorstelle.

Nur mit roher Gewalt. Wenn's genau werden soll, muss die (vierteilige) Abwicklung so aussehen:

Wenn Du das auf Deinem Foto gezeigte Ätzteil in eine dreidimensionale Form zu biegen versuchst, werden sich die Längskanten bogenförmig aufwerfen. Hab ich selbst auch schon mal falsch gemacht und musste das Teil dann anschließend wieder plattdengeln, so dass nicht mehr viel "3D" übrig blieb. Siehe hier:



Gruß
Karl Heinz
19.07.2009, 12:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MPSB_Thomas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 22.01.2007
Beiträge: 1028

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Hallo Karl-Heinz,

kh_riefer hat Folgendes geschrieben:
Nur mit roher Gewalt. Wenn's genau werden soll, muss die (vierteilige) Abwicklung so aussehen:


Das wird so ganz nicht bei Ätzen funktionieren. Nahe an der Mitte werden keine Durchätzungen mehr möglich sein. Aber einen Versuch wäre es wert. Viielleicht laßt sich nach dem Löten alles durch jeweiliges flächiges schleifen in Form bringen.

_________________
Gruß, Thomas
19.07.2009, 13:03 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
kh_riefer
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 23.01.2007
Beiträge: 691
Wohnort: Köln (Schäl Sick)

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MPSB_Thomas hat Folgendes geschrieben:
Das wird so ganz nicht bei Ätzen funktionieren. Nahe an der Mitte werden keine Durchätzungen mehr möglich sein.

Hallo Thomas,
das ist mir schon klar. Solche schlanken, nach Null verlaufenden Spitzen lassen sich nicht ätzen. Es war auch nicht als Ätzvorlage gedacht, sondern nur, um die sich prinzipiell ergebende Geometrie der Abwicklung zu zeigen.
Als Ätzvorlage wäre sowas denkbar:

Hier sind die vier Teile zusammengefasst. Auch hier wird sich die Spitze nicht vollkommen herausätzen lassen und muss von Hand nachgearbeitet werden.

Karl Heinz
19.07.2009, 13:21 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MPSB_Thomas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 22.01.2007
Beiträge: 1028

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Halllo Karl-Heinz,

na das sieht schon ganz anders und besser aus ..........

_________________
Gruß, Thomas
19.07.2009, 13:41 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
dry
Moderator



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 729

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Hallo Schmalspurfreunde,

ich schrieb: "Mal schauen ob das so funktioniert – wie ich mir das vorstelle."

. . . und ihr habt zu Recht auf eine korrekte Abwicklung verwiesen - aber das hatte ich ja schon im Vorfeld für mich (erstmal) negativ entschieden. Da müßte ja man entlang der Kante löten . . . traue ich mir nicht zu . . .

Hier nun das Ergebniss.


Ja natürlich - hat es sich "geschickelt" als ich es bog. Aber mit "sanften Fingern" konnte dem etwas entgegen gewirkt werden. Den Rest besorgte dann das in den Spalt fliessende Lot.

Die Wölbung genügt um erkannt zu werden, Kanten hat das Teil nun auch um beim Altern Farbe "aufzusaugen" - und nun bleibt abzuwarten, ob es in Weissmetall denn auch so rüberkommt.

und mal ehrlich - soooo nah werde ich ohne Sehhilfe da eh nicht an das Modell ranngehen. Winken

Noch ein kleiner Nachtrag:
Letzten Motag zeigte mir Kalle eine Lösung aus PS. Einrach hinten diagonal geritzt und mit Metadingesihrwisstschon auf ein etwas dickeres geklebt - sah auch OK aus. Allerdings darf man sich dann für das Abformen noch etwas einfallen lassen (wie bspw. Gips) weil es nachgibt, wenn es in eine Form gedrückt wird. Das Thema seh ich bei der Ms-Lösung "entspannt".

gruss dry
27.07.2009, 17:23 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rolf Tonner
begeisterter Schreiber


Alter: 75
Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 4286
Wohnort: Tüünstedt Tieloh, Area 33

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Moin Moin,

auf die Gefahr hin, dass ich voll danebenliege :
beim Anschauen und Begrübeln dieses Themas kam mir die Erkenntnis, dass solcherart "geknickte" Bleche von uns Modellbauern ja des öfteren benötigt werden.
Könnte es sich evtl. für einen (entsprechend kompetenten) Kleinserien-Hersteller vielleicht lohnen, einen "Ausschneidebogen" aus Plastik, Weissmetall, MS-Blech oder Sonstwas herzustellen, auf dem solche "Knick-Strukturen" in verschiedenen Proportionen drauf sind ?
Oder aber ein maßgeschneidertes System für diverse entsprechende Modellbauteile zu entwickeln, so dass der geneigte Modellbauer seine speziellen Formate auf Abruf erhalten kann ?
Ich gehe dabei davon aus, dass solche "Bleche" weltweit angeboten werden können, so dass eine akzeptable Auflage erreicht werden kann.
Aber wie oben schon gesagt: kann sein, dass ich voll danebenliege.

Mit freundlichem Gruß,
Rolf Tonner

_________________
rolftonner@gmx.de
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28.07.2009, 09:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
lokonaut
Administrator


Alter: 52
Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 2277
Wohnort: Gernsheim

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Rolf Tonner hat Folgendes geschrieben:
... maßgeschneidertes System für diverse entsprechende Modellbauteile zu entwickeln ...

Hallo Rolf,
in einer "historischen" Anleitung aus diesem Buch http://www.buch.de/buch/13868/731_profi_tipps_fuer_die_modellbahn_werkstatt__transpress_spezial.html beschreibt der Autor so ein System aus (Alu)Stempel und (Blei)Matrize für den Hausgebrauch - die damit produzierten "Buckelbleche" aus Messing sehen jedenfalls erstaunlich gut aus.
Das Buch hat übrigens auch sonst noch so einiges mit Unterhaltungswert zu bieten, mein persönlicher Favorit sind die aus einem Geländer (!) ausgesägten Buchstaben für Reklameschriften...

_________________
Viele Grüße

Alexander
28.07.2009, 12:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
a_hintermann0e
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.11.2006
Beiträge: 640
Wohnort: CH-Benzenschwil

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Hallo Detlef

Wenn ich das Bild betrachte, habe ich das Gefühl die Flächen seien rund, sollten aber flach sein.
Habe mal auf der Profiform schnell versucht zu biegen, über die Ecken, wie der Spengler es macht,


0,5mm Ms-hart Erhöhung 0,9mm (rechts)
0,3mm Ms-halbhart Erhöhung 1,2mm (links)
Teile sind 15x20mm

Für gute Ergebnisse müsste man allerdings die Werkzeuge optimieren. Stempel spitzer und Matritze kleiner. Ich habe die original Werkzeuge genommen und da hat vor allem der Stempel einen zu grossen Radius.

Rolf : Wenn Werkzeuge optimiert sind (neue hergestellt sind) kein Problem.



Gruss Thuri
29.07.2009, 21:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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