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Landwater Falls der A&L
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Landwater Falls der A&L
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Goose
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1480
Wohnort: Werl-Westönnen

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Hallo zusammen,

zunächst einmal möchte ich mich für die aufmunternden Beiträge bedanken, die Ihr oben geschrieben habt.
Das hat mich schon in die Richtung bewegt, weiter zu posten, jedoch schwankte diese Entscheidung immer hin- und her im Hinblick auf die Beiträge in dem "Denglish" Thread. Nachdem mich Kalle aber jetzt auch gebeten hat, weiter zu berichten und gleichzeitig den besagten Thread für geschlossen erklärt hat, geht es jetzt erstmal weiter. Danke auch für die PN, die ich von zwei Mitgliedern erhalten habe.

Zum Thema der Beschaffung:

Mit Rag's, Deerfield River und Paper Creek gibt es keine Problem, die akzeptieren alle PayPal.
Den Watertank habe ich bei Jerry Reidt bestellt und mir nach Florida liefern lassen, das lief über KreditCard.
Was Kleinteile angeht, kann ich die Schwedtler Brothers von Coronado Scale Models nur empfehlen, schnelle Lieferung (Fritz war ganz überrascht Smilie ) und ebenfalls Kredit Card.
Zoll ist momentan nicht mehr das Problem, seitdem die Freigrenze auf 140 Euro (oder so) angehoben worden ist. Da fällt dann in der Regel nur noch die Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 19% an, und wenn die Zolldeklarationen von drüber vernünftig ausgefüllt sind, wird das von der Post per Nachnahme erhoben.
Hat bei mir aber in der letzten Zeit nur die beiden Rag's Bausätze betroffen, ein WaterColumn Bausatz von Berkshire Valley (Online Shop, Kredit Karte) lief als Briefumschlag so durch.

Und nun zum Depot-Building:

Wie schon angekündigt, hatte ich die obere Gebäudehälfte Depot-Buff gestrichen, um den Untergrund für das Wainscoting und Batten Overlay zu schaffen. Bitte nicht nach Wainscoting fragen, kann ich auch nicht übersetzen, ist aber der untere Bereich unter den Fenstern mit den senkrechten Brettern. Die Batten sind die Deckbretter über den Spalten bei Bretterwänden. Normalerweise wird bei diesen Gebäuden im oberen Bereich ein Clapboardsiding genutzt (überlappende waagrechte Bretter), nur ist Placerville da eine Ausnahme mit den "Bord and Batten" Wänden.

Bild nur als URL, wen es interessiert. Ist von der Rag's Webseite:
http://www.raggstoriches.biz/PLDOWebpagepic.jpg

Und das knifflige an der ganzen Geschichte ist, dass diese Overlays aus 0,6 mm Sperrholz ausgelasert sind und für die Vorplatzseite die ganze Wand am Stück ist. Auf der Bahnsteigseite ist es über die Hälfte des Gebäudes.

Um vernünftige Farbtrennkanten zu erhalten, müssen diese Teile vorher farblich behandelt werden, auch auf den entsprechenden Stirnseiten. Aufgrund der Stärke eine ziemlich knifflige und wabblige Angelegenheit Winken

Nachdem ich die letzten beiden Tage die Teile für die Bay und die Wand mit der Tür links von der Bay farblich behandelt hatte,



habe ich die heute dann installiert. Die werden, wie schon geschrieben, ausgelasert geliefert und sind selbstklebend beschichtet. Meine anfängliche Skepsis ist sehr schnell gewichen, war es doch schon nicht gerade einfach, die Schutzschicht vom Kleber abzuziehen.
Und Rag's schreibt nicht umsonst, beim Positionieren nur im Bereich der Fenster/Türen aufzulegen und versuchen, den Rest von der Wand abzuhalten. Als wenn ich ein Fabelwesen mit vielen Armen/Händen wäre Winken

Der Kleber hat mich aber überzeugt, auch seine Aussage in der Bauanleitung, dass der mit der Zeit immer stärker wird und einmal positioniert und angedrückt sich die Teile nur noch abkratzen lassen. Er bietet aber auch sofort an, dass man zerstörte Teile ersetzt bekommen.

Und so sieht das ganze dann mit installiertem Overlay aus:



Bitte nicht über die leichten Farbunterschiede im Bereich Fenster/Türen wundern. Die werden zum einen noch nachbehandelt, genauso wie die Kante oberhalb des Overlays bis zur Dachkante, und zum anderen werden ja noch Fenster und Türen installiert.

Im Anschluss habe ich dann die anderen Overlays schon einmal gestrichen, so dass ich mich morgen an das Aufkleben machen kann.

_________________
Gruß
Hubert The Goose
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06.02.2009, 22:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
Klaus-Dieter Kaufmann
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 652
Wohnort: Erkner b.Berlin

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hallo michael,

Zitat:
aber bei Kalle z.B. habe ich das Problem, daß ich gar nicht weiß, was er alles hat und kann


tipp aus eigener erfahrung: kalle anrufen und nach den sachen fragen, die du dir im internet ausgesucht hast. in den meisten fällen kann kalle helfen. und meine erfahrung mit preisen: teilweise unter den katalogpreisen des jeweiligen herstellers. wenn ich was brauche, ist ks-modeleisenbahnen der erste ansprechpartner. erst wenn kalle nicht kann. bestelle ich beim hersteller.

grüße
klaus

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...der frühe vogel fängt den wurm. aber die zweite maus bekommt den käse!
07.02.2009, 11:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Goose
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1480
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Hallo,

und weiter geht es, das Wochenende wurde wieder genutzt:

Zunächst wurden die restlichen Overlays für das Wainscoting und die Batten aufgeklebt. Dann habe ich die obere Kante, die ja nicht abgedeckt wird, da dort das Dach übersteht, farblich angepasst.

Als nächstes stand dann gestern die farbliche Behandlung der Fenster- und Türmaterialien an.

Heute habe ich dann als erstes die Güterbodentüren, dann die Türen ohne Fenster auf der Straßenseite, anschließend dann die beiden Türen mit Fenstern auf der Gleisseite und zum Schluss noch zwei Fenster zusammengebaut. Auch wenn ich positiv bemerken kann, dass die ausgelaserten Teile sehr passgenau sind und mit der selbstklebenden Rückseite der Bau zum einen beschleunigt und zum anderen unschöne Kleberrückstände vermieden werden, so ist es dennoch eine elende Fummelei. Teilweise sind die Fensterpfosten im Bereich von 0,5 - 0,6 mm, und ich bin nun einmal seit dem letzten Bau solcher Fenster Anfang der 90er Jahre doch schon über 15 Jahre älter Weinen





Die nächsten Bastelstunden werde ich dann mit der Anfertigung der restlichen 8 kleinen Fenster verbingen, und dann anschlie0end das große für die Bay.

Ach ja, und so zwischendurch mal zum erholen habe ich schon einmal die Auflagen für die Dachflächen aufgeklebt, so dass das Gebäude doch immer mehr nach einem Depot aussieht

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Gruß
Hubert The Goose
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08.02.2009, 20:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
Goose
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1480
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Inzwischen habe ich, wie schon angekündigt, alle Fenster zusammengebaut und installiert.

Anschliessend dann mal eine Anpassprobe der beiden grossen Dachflächen gemacht, und siehe da, es passt --- NICHT!

Leider waren die beiden 3-eckigen-Träger nicht seitengleich identisch, und daher habe ich den am Ende über dem Frachtraum genau spiegelverkehrt aufgeklebt und bekam daher das Dach nicht aufgesteckt. Musste dann erstmal die Tabs bearbeiten, aber jetzt klemmt es ganz gut drauf:



Die Fenster waren schon etwas kompliziert, waren doch der Rahmen nur 0,6x0,6 mm und musste dann aufgeklebt werden.

Hier mal die Einzelteile eines Fensters:



Von links nach rechts:

Das obere Fenster mit dem Rahmen für das untere, dass sich ja hochschieben lässt. Dieser Rahmen ist die besagte 0,6 mm².
Der Rahmen muss dann auf das darunter liegende untere Fenster aufgeklebt werden, so dass der Rahmen aussenbündig sitzt.
Anschliessend sind von der Rückseite die Kunststoffscheiben aufzukkleben.
Als letztes wird dann der rechts im Bild befindliche äußere Fensterrahmen aufklebt, so dass er genau auf dem 0,6mm breiten Steg mit der Innenkante sitzt.
Anschliessend kann das Fenster dann von aussen in das Fensterloch gedrückt werden, wo es dank der Kleberbeschichtung auf der Rückseite hält.

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11.02.2009, 17:09 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
Goose
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1480
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Und weiter geht es:

Nachdem ich die Fenster und Türen noch etwas farblich nachbehandelt hatte, habe ich am Donnerstag zunächst eine Dachfläche (Gleisseite) und dann am Freitag nach einigen Nacharbeiten am Trägerdreieck die gegenüberliegende Dachfläche aufgeklebt. Anschließend dann noch die stirnseitigen Dachflächen zugeschliffen und eingeklebt.

Gestern dann, da ich den ganzen Tag auf dem Wintertreffen der Regionalgruppe West des Dampfbahnclub Deutschland war, habe ich noch die die Hölzer für die Belt Rails und das Dachfascia schon einmal gestrichen. Die Winkelprofile für die Ecken hatte ich schon am Dienstag farblich behandelt.

Heute morgen habe ich dann das Cornertrim (die Eckwinkel) montiert, nachdem ich vorher die überstehende Dachfläche von unten gestrichen hatte. Anschliessend konnte ich dann die Belt Rails zwischen den Türen und den Eckwinkeln aufkleben, wobei die Bay aufgrund des noch fehlenden Daches hiervon ausgenommen ist.
Zum Abschluß habe ich dann das Fasciaboard (eventuell als Windfang zu übersetzen) am Dach angeklebt und die Ecken mit etwas Sekundenklebergel verstärkt.

Als Abschluss für heute wurden dann noch die beiden Trägerdreiecke für das Dach der Bay aufgeklebt.

Jetzt kann ich nur noch Klenigkeiten machen (Türknöpfe, Handgriffe und Fensterbänke installieren), und dann ist Schicht im Schacht, da jetzt erstmal das Dach auf der Bayseite im unteren Bereich gedeckt werden muss. Das ist jetzt noch einfacher, als wenn das Dach der Bay schon installiert ist.
Und die Schindeln sind zur Zeit noch in Bonn, also geht es jetzt erstmal nicht weiter Weinen



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Hubert The Goose
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15.02.2009, 13:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
timobahn
Moderator



Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Südbaden

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Hallo Hubert,

ich verfolge sehr interessiert diesen Beitrag. hand clap

Ich bin Dir übrigens sehr dankbar, daß Du die diversen englischen Begriffe übersetzt, bzw. erklärst, dadurch kann ich den jeweiligen Beitrag flüssig lesen und habe dann auch verstanden, um was es tatsächlich geht.

Also, nur weiter so, ich bin schon auf die nächsten Fortschritte gespannt daumen

Viele Grüße
Timo

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Güter gehören auf die Bahn!
15.02.2009, 13:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Goose
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 1480
Wohnort: Werl-Westönnen

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Nachdem nun schon wieder eine Woche vergangen ist, werden sicherlich schon einige von Euch auf den Fortgang der Arbeiten warten.
Hier nun, was in den vergangenen Tagen so passiert ist:

Leider kam ich erst am Donnerstag, den 19.02., zum Weiterbau (hatte jahreszeitbedingt einen Tag Urlaub Lachen ). Dabei habe ich dann die letzten möglichen Arbeiten durchgeführt, indem ich die Öffnungen für die Kamine angepasst und diese montiert habe. Vorher hatte ich natürlich noch die überstehenden Kanten am Dach abgeschliffen, und im Anschluß daran dann noch die Doorknobs (Türknöpfe = Drehbare Türklinke in Kugelform) und die Handles (Handgriffe) an den Türen der LCL (Less Car Load = Stückgut) Sektion montiert. Und damit ist ein unfreiwilliger Stop entstanden, denn für den Weiterbau benötige ich jetzt unbedingt die Dachschindeln. Das Dach muss auf der Gleisseite bis Oberkante der Bay gedeckt sein, bevor das Dach auf die Bay montiert werden kann. Bei montiertem Dach ist das extrem schwierig. Und erst wenn das Dach drauf ist, können die Eckverkleidung und die Belt Rail installiert werden.
Bedingt durch eine Erkrankung, konnte mein Freund Georg die farbliche Behandlung noch nicht vornehmen, hofft dies jedoch dieses Wochenende machen zu können.



Und durch diesen unfreiwilligen Stop bedingt habe ich mich dann an zwei Bausätze gemacht, die eigentlich erst später bzw. nach der Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes vorgesehen waren.

Als erstes habe ich mit dem Zusammenbau des Weißmetallbausatzes für die Watercolumn begonnen, der sich dann doch als ziemlich diffizil erwies.
Da ich teilweise warten musste, bis einzelne Klebestellen getrocknet sind (warum Sekunderkleber bei Nutzung auf Weißmetall Sekundenkleber heisst ist mir nicht erklärlich, das Zeug braucht relativ lange zum Aushärten Weinen ), habe ich mich dann auch noch an den Relax-Kit begeben.
Es handelt sich dabei um einen lasergeschnittenen Bausatz für einen Miner'2 Shack, den ich als Unterkunftsgebäude neben den Wassertank einsetzen möchte. Aufgrund der Grundkonstruktion des Bausatzes passt der ganz gut, um nicht zu sagen perfekt.

Und wie erwartet, handelte es sich wirklich um einen Bausatz zum entspannen. Alles passt, es war fast wie ein Faller-Häuschen zusammenzubauen. Nur die Fenster- und Türen mussten selber zusammengebaut werden, und die Verglasung habe ich noch dazugesteuert. Alles in allem aber ein Projekt für ein paar Abende oder 1/2 Wochenende.

Heute morgen habe ich mit der Montage einer Gewindestange im Sockel (um das Teil auf dem Modul festschrauben zu können) und der Installation des Gegengewichtes für den Ausleger den Bau der Watercolumn abgeschlossen:



Die Farbbehandlung soll dann auch in Bonn erfolgen, für eine Pinsel- oder Sprühdosenlackierung ist mir das Teil zu diffizil.

Und mit der Montage und farblichen Behandlung des Rauchrohres konnte ich dann heute nachmittag auch den Bau des Unterkunftsgebäudes beenden:





Damit sind jetzt die Gebäude, die auf das Modul 4 am Bahnhofsende gehören, fertiggestellt. Es fehlt noch die Falsefront (Halbrelief) der Fabrik am hinteren Abstellgleis, aber da brauche ich noch Zeichnungen und Material für:



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Gruß
Hubert The Goose
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22.02.2009, 14:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
Goose
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Nachdem ich bisher die farblich behandelten Schindeln für das Dach noch nicht erhalten habe, bin ich jetzt mit dem nächsten Projekt angefangen, dem Sandtower. Dabei handelt es sich um drei Hauptkomponenten:
- Sandtower = Besandungsturm für die Versorgung der Lokomotiven mit Bremssand
- Drying House = Das Trocknungsgebäude, da nur trockner Sand vernünftig rieselt
- Sandbin = Das Vorratslager für den noch zu trocknenden Sand

Auch dieses Arrangement entsteht wieder aus einem Bausatz von Joe Fuß http://www.raggstoriches.biz/ und damit in der bekannten Bausatztechnik mit lasergeschnittenen Teilen.

Begonnen habe ich heute mit dem Drying House, und jetzt ist mir auch klar, was Joe bei dem Bahnhofsgebäude mit der anderen Aufbaukonstruktion meinte.
Hier besteht das Gebäude insgesamt aus drei Lagen, die alle nacheinander montiert werden und damit natürlich auch - wie schon beim Bahnhofsgebäude - relativ saubere Farbtrennkanten ermöglicht.

Zunächst war aus verschiedenen Materialien der Sockel zusammenzubauen, wobei hier wieder die bekannte Selbstklebetechnik zum Einsatz kam. Auf einem umlaufenden flachen Rahmen musste aus zwei Teilen ein erhöhter Rahmen geklebt werden, gegen den dann die inneren Außenwände = das Kerngebäude zu kleben war. Dieses besteht aus Sperrholz, alles mit Tabs versehen und durch teilweise Gravuren auf der Außenseite auch noch nahezu verwechselungssicher.

Das nachstehende Foto zeigt den zusammengebauten Kern, bei dem ich dann den Sockel in der bekannten Farbe Boxcarred gestrichen hatte, mit bereits montierter Außenstirnwand. Noch zu erkennen sind die Verzapfungen an den Ecken und für den mittleren Dachträger, die nach kompletter Installation der Außenwände dann verschwunden sein werden:



Als nächstes habe ich dann alle Außenwände aufgeklebt, und dann die beiden kleineren Türen unter Zwischenlage von Unterlegplatten eingebaut. Die sind "natürlich" auch wieder selbstklebend, genauso wie die Zwischenlagen:



Inzwischen habe ich die Türen farblich auch in Depotbuff gestrichen, und die dritte Schicht ist auch bereits teilweise farblich behandelt, genauso wie die äußeren Teile der beiden großen Türen.

Diese dritte Schicht ist genau wie beim Bahnhof auch die Trim- und Battenschicht, sprich, die senkrechten Abdeckbretter, die äußeren Türrahmen und die umlaufenden Eckverblendungen.
Morgen früh als erstes werden die noch im Trimbereich Boxcarred gestrichen und dann nach Trocknung aufgeklebt. Dann die großen Türen montieren, und im Anschluß geht es dann an das Dach.

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28.02.2009, 19:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
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Und wieder ein Schritt geschafft:

Nachdem ich gestern abend dann die Overlays doch noch komplett farblich behandelt habe, konnte ich heute morgen diese dann auf die Seitenwände aufkleben. Anschließend wurde dann der Türrahmen eingeklebt (auch hier haben wieder die selbstklebend behandelten Teile den Baufortschritt doch erheblich beschleunigt), und dann die vorbereiteten Türen von hinten dahinter. Natürlich erst, nachdem ich die Schnittkanten und auch den Boden vor der Tür noch eingefärbt hatte.
Als nächstes kam dann das Dach dran, dass mit den Tabs diesmal wesentlich besser als beim Bahnhof passte. Der nächste Schritt war dann alle Fugen von innen mit 2-Komponenten-Kleber zu verstärken (was auch der Dachfestigkeit nicht abträglich ist, da die Platten ja nur auf den Seitenwänden aufliegen und nicht verklebt sind) und dann die Trimleisten am Dach montiert. Leider waren hier die langen für die Dachunterkante nicht selbstklebend und mussten mit Sekundenkleber befestigt werden, dafür hielten dann die an den Stirnseiten nicht so richtig. Ich habe die dann von oben mit dünnflüssigem Sekundenkleber vergossen.
Der letzte Schritt war dann die farbliche Nachbehandlung in diesem Teil sowie das aufkleben eines kurzen Stück Holzes auf das Dach an einer vorgezeichneten Stelle (hängt mit dem Sandturm zusammen).



Der nächste Schitt ist jetzt der Bau der Sandbin (Sandvorratslager aussen). Dafür habe ich jetzt schon einmal die Wände mit WeatherAll behandelt. Eigentlich ist eine Cremebeize "Antique Pine" vorgesehen, aber die bekomme ich nicht, und die Balken waren im Original ja auch gut verwittert. Wie schrieb Joe so schön: Die senkrechten runden Pfosten wurden zum Ende nur noch vom Draht zusammengehalten. Und interessanterweise gibt WeatherAll auf dem für die Wände verwendeten Basswood nicht nur eine graue, sondern leicht farbliche Kolorierung. :

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01.03.2009, 19:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
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Nachdem ich eben das korrekte Bild hochladen konnte (falls noch das Depot angezeigt wird, bitte nochmals die Seite komplett neuladen), habe ich dann anschliessend noch etwas weiter gebaut.

Ich hatte gestern noch die Seitenwände für die Sandbin gebeizt und habe die heute zusammengeklebt, natürlich mit den üblichen Problemen bei gelasertem Basswood. Das klebt an den Schnittkanten nicht so und muss erst mehrmals mit Sekundenklebergel bearbeitet werden, bevor es dann hält.
Nachdem die Bin an einem Stück war, habe ich dann die benötigte Stückzahl (sortiert nach Länge) der Poles ermittelt und dann das im Bausatz vorhandene Rundmaterial mit der Kreissäge abgelängt.
Dann noch kurz in das Bad mit der Beize (WeatherAll), und jetzt trocknen die Pfosten, bevor sie dann angeklebt werden können.

Ein Bild gibt es erst wieder, wenn die Bin soweit fertig ist.

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02.03.2009, 20:04 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger
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