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Kleinigkeiten in TTe - Schmalspur auf 600mm
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Kleinigkeiten in TTe - Schmalspur auf 600mm
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RoFra
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Moin.

Während ich den obigen Romanbeitrag zum Hintergrund des Dioramas geschrieben hab, war ich bereits dabei meinen ersten Dummy für das Mühlengebäude umzusetzen und die letzten Gleise zu legen.

Das Diorama ist sehr klein, was eine sinnvolle Unterbringung aller geplanten Elemente unterzubringen schwierig macht. Angedacht war das Mühlengebäude mit Vordach/Flugdach, ein kleiner Lokschuppen und ein angedeuteter Fabrikhof mit Straßenzufahrt. Dazu kommen die Gleise (Gleispläne und -übersichten, gibts auf den Seiten davor). Auf den Aufnahmen im Beitrag oben ist zusätzlich noch ein Gebäude zu erkennen, bei dem ich gerade mit mir hadere, wie und ob ich es Andeute.

Da ich hier nur auf Schätzungen und Augenmaß angewiesen bin hatte ich beschlossen mich bei der Dimensionierung der einzelnen Elemente ranzutasten. In dem Fall wollte ich lieber erstmal etwas kleiner beginnen und dann schauen, was mir missfällt. Begonnen habe ich mit einem Entwurf, der ca. 2 Stockwerke hoch ist und ca. 1/3 der Gesamtlänge des Dioramas einnimmt. Ganz ehrlich: so klein sollte es dann doch nicht werden.




DIe Idee ist eigentlich, dass der Lokschuppen und die Mühle im Relief möglichst wenig Durchblick lassen und so als Hintergrundkulisse dienen. Der nächste Versuch der Mühle wird dann bis zum Holzschuppen reichen und min. 3 Etagen hoch sein.
Das Gebäuderelief ist derzeit ca. 50mm tief und wird u. U. noch nachhinten versetzt, sodass die Gleise nicht direkt vor dem Gebäude liegen, und die im Vorbild vorhandene Straßenzufahrt möglich werden würde

Ich bleibe gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Ein reales Vorbild, so abstrakt umzusetzen und nur eine Grundstimmung bzw. einen Eindruck als Richtmaß zu haben ist seltsam.

Ansonsten haben sich nur Kleinigkeiten getan. Mit dem gelieferten Matreial, konnte ich mich weiter Richtung "Ende der Gleisbaumaßnahmen" vorarbeiten. Die letzten Meter an beiden Enden kommen dann mit dem finalen Lokschuppen. Es gab ein wenig Beläuchtung für die Weichen sowie Drehgestelle, Gewichte und eine Kupplung (erstmal nur eine Seite) für den Bulgarischen Neubauwagen. Hier bin ich tatsächlich hart in Versuchung noch einen Personenwagen nachzulegen.

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26.07.2020, 14:15 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Oberbau. Eines meiner Argumente für den bau einer Schmalspurbahn im Maßstab 1:45 war bei mir, dass es hier viel einfacher ist einen stimmig wirkenden epochengerechten Oberbau zu gestalten. Ein passendes, u. U. sehr filigranes Gleis ist für mich einer der bestimmenden Faktoren auf einer Anlage. Diese Grundüberlegung machte ich schon als ich meiner ersten schmalspurigen Versuche in H0 unternahm. Im Maßstab 1:120 gilt das genauso und stellt für mich eins der großen Probleme des kleinen Maßstabs dar.

Erste versuche meinen wuchtigen Oberbau aus Gleismaterial von TTfiligran und Rokuhan zu kaschieren hatte ich mit "einsanden" der Rokuhan Gleise unternommen und war mäßig erfolgreich.

Der restliche Oberbau besteht aus wesentlich stimmiger wirkenden aber immer noch sehr kräftigen TTfiligran Gleisen mit Code 60 Profilen. An der Gleiseinfahrt zum Fabrikgelände habe ich hier heute meine ersten Vorbildmeter geschottert und etwas Grün sprißen lassen.



Da meiner Erfahrung nach Gleisschotter Maßstabsübergreifend gerne mal ein bis zwei Nummern zu groß angeboten bzw. Verbaut wird, hatte ich mich gleich für ein Spur N Produkt entschieden (Spurenwelten). Dummerweise ist mir das Zeug tatsächlich zu fein. Hier muss ich für den rest etwas besseres finden. Am Boden kam, wie schon beim Kies für die Weichen, testweise Tamiya Texturfarbe zum Einsatz. Hier bin ich wesentlich zufriedener, als beim Sand.

In den letzten Wochen kam außerdem eine passende Favbrikmauer, sowie etwas Licht ins Spiel. So kann man auch Abends noch rangieren. Insgesamt 4 Lampen sind so aufgestellt, dass beim entkuppeln immer etwas sieht.

Eigentlich hätte ich hier gerne weiter gemacht, aber solange nicht der richtige Lokschuppen gefunden ist und die finale Position der einzelnen Bauwerke nicht fest steht, kann ich hier nicht weiterarbeiten. Dafür kann es an der Straßenzufahrt weiter gehen. Hier muss ein Gleisübergang gebaut werden und dann kann sich zwischen Mauer und Gleis richtung Mühlengebäude vorgearbeitet werden. Die Mauer braucht definitiv auch noch eine Nachbehandlung und kann fixiert werden sobald eine Tor für den Gleisanschluss gefunden ist.

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Zuletzt bearbeitet von RoFra am 15.11.2020, 19:16, insgesamt einmal bearbeitet
08.11.2020, 15:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Landschaftsbau... für mich ist das eher eine Notwendigkeit um Maschienen in ihrem natürlichen Lebensraum abbilden zu können und dem entspr. schwer tue ich mich damit.

Und auch wenn mein Mühlendiorama sich irgendwie nicht entwickelt wie gedacht, kann man doch eine Menge lernen. Meine in märkischen Sand gebettete Wichenstraße hat mir nie sonderlich gefallen. So wirklich in das eher Industrielle setting passt sie nicht und wirklich gefallen hat mir die von mir gewähle Texturfarbe auch nicht. Aber... mit etwas Grün wird alles besser. Erst recht wenn es draußen trübe wird (wobei ich hier im strahlenden Sonnenschein begrünt habe und jetzt durch eine ungünstig stehende Sonne kaum sehe, was ich tippe)

Seis drum anbei ein paar aktuelle Bilder die etwas mehr zeigen als einen 50 x 50mm Ausschnitt.

Eine halbe totale. Ich bitte das Choas im Hintergrund zu entschuldigen. Das zweite Ladegleis wurde inzwischen eingepflastert (bedingt zu erkennen. unbearbeitet und ungefärbt) und ein größers Dummy-Mühlengebäude ist entstanden (nicht zu erkennen). Tatsächlich ist sie mir immernoch zu klein. Die Einfahrt, samt Pförtnerhäusschen kann man als gesetzt sehen.



Das einzelne, etwas abgehobene Grasbüschel ist izwischen fixiert


Bonusbild I (oben) und II (untern)


/edit: Ich hatte meine ersten Beläuchtungsversuche ja schon erwähnt, Getragen von Begeisterung (Auch wenn alles noch im Bau ist, sieht es fast nach einer kleinen Anlage aus), im Anschluss an die Herbstsonne, ein bisschen Kunstlicht:



Zur Zeit sind 4 maßstabliche Lampen verbaut, welche das gesamte Diorama ausleuchten. Auf dem ersten Bild, ist zumindest der Mast einer großen Lampe zu sehen, welche die Weichenstraße in warm-gelbes Licht taucht. Dazu kommen 2 kleinen Bahnhofslampen welche die Gleise am Anlagenende ausleuchten (Baugleich mit der zu sehenden). Dazu kommt eine fast zentral am unteren Gleis platzierte Lampe um das entkuppel zu erleichtern (auf den Bildern).

Die Lampen sind bisher das einzig, final positionierte Element aber noch ohne Nachberarbeitung.

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15.11.2020, 12:28 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Mal eine Gesamtansicht inkl. der 2. Ebene in 1:45 und Chaos.



/edit: Am linken Bildrand, also dem Tor zum Gleisanschluss, ist inzwischen mögliche direkt aufs nächste "Modul" zu wechseln. So sind gestern nochmal ca. 42 Vorbildmeter Gleis entstanden. Wenn der kleine Maßstab einen Vorteil hat, dann den Platz bedarf und der daras resultierende Fahrspaß.

Wobei man auch sagen muss, sofern man sich an realen Nutzlängen von Bahnhofsgleisen orientiert (finescale halt) bewegt man sich bei 60 bis 100m + Weichen und entspr. Kurven auch bei ca. 1,50m Modullänge.

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18.11.2020, 08:00 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Und weiter gings in klein mit Gleisbau. Oder besser: Restarbeiten (sage und schreibe zwei Zentimeter in 6,5mm die hier nicht Thema sein sollen) und einem Teststück Normalspuroberbau (12 Vorbildmeter).

Eigentlich sollten auch die 1435mm Gleise für ein kleines Rollwagengrubendiorama von TTfiligran kommen. Hier ist die entspr. Lieferung von gelaserten Schwellenrosten aber noch ausstehend und zur Zeit scheint die Produktion ganz zu stehen.
Kleineisen und Gleisprofile (Code 60) sind aber noch vorhanden. Aus der Bastelkiste, bzw. der Verschnittschale kamen passende Holzprofile für die Schwellen hinzu, die in ihren Dimensionen den von mir genutzten Schmalspurschwellen entsprechen (1,5x1,5mm, vielleicht auch 2,0x2,0mm)

Das einzige Problem hierbei ist, das die TTfiligran Kleineisen eigentlich mit Hilfe zweier Plastiknippeln in 2 entspr. Löcher in den den Schwellenrost gesteckt werden, diese habe ich hier entfernt, weil die chance doch recht gering ist, die Löcher im richtigen Abstand zu setzen (und ich keinen passenden Bohrer hier habe). Das Ganze war, bei dem doch recht spröden Plastik der Bauteile, ein kleiner Kampf, zumal die Dinger beim durchfedeln der Gleise sich gerne mal teilweise auflösen und sie durch den Umbau noch mehr Stabilität eingebüßt haben.

Das Ergebnis ist aber jenseits des Arbeitsaufwandes recht brauchbar. Der Gesamteindruck dürfte stimmiger sein, als bei den im Handel erhältlichen Lösungen, auch wenn die NEM Radsätze / Spurkränze hier hart am Limit entlangschrammen.



bzw. etwas unschärfer:



/edit: Ein angenehmer Nebeneffekt der letzten Tage ist, dass eine Art fiddleyard (ohne fiddlen, da nur ein Gleis vorhanden ist) entstanden ist, der es ermöglicht, die beiden Gleise im Fabrikhof voll auszunutzen. So lassen sich bis Züge aus bis zu 3 vierachsigen Wagen bilden und wieder aufteilen.

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22.11.2020, 15:40 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Inzwischen stecke ich doch weit mehr Zeit in dieses Kleinprojekt als ich eigentlich wollte, aber es tut sich einfach eine Menge auf dem Markt und hier. Der große Vorteil des kleinen Maßstabs ist, dass alles irgendwie "schneller" geht, weil mein einfach wesentlich kleinere Werkstücke hat. Gleichzeitig bietet der Kram der sich hier über die letzten Monate angesammelt hat, Raum für viele Spielereien und Experimente.

In den letzten Wochen habe ich nebenbei immer wieder mit dem verfügbaren Rollmaterial rumexperimentiert. Neben div. eher missglückten Experimenten an shapeways Drucken, sind besonders die Wagen von Lorenz problematisch gewesen. Die genutzten Drehgestelle gefallen mir optisch nicht und führten auf den Weichen immer wieder zu Problemen.

Generell stehen Laufkultur der Drehgestelle und das Gewicht der Wagen in einem schlechten Verhältnis. Die vom Hersteller gewählte Befestigung* für die Drehgestelle machen das ganze nicht besser. Die Drehgestelle selbst scheinen mir ebenfalls zu leicht, was auch in Verbindung mit den Veitschen Metallkupplungen nicht besser wird. Gefühlt wird es mit denen sogar noch schwieriger die Wagen im Gleis zu halten und die wirkenden Kräfte sinnvoll zu verteilen bzw. zu nutzen.
Das klingt erstmal vernichtend, liegt aber auch am Vergleich zur Konkurenz. Die Karsei Wagen laufen einfach besser und sind wesentlich feiner und komplexeer Konstruiert.

Diese feinen Drehgestelle hatte ich für einen meiner 3D-Druck Testbalons, einen bulgarischen Packwagen, vorgesehn. Mit einigen Umbauten (hinzufügen einer Kupplungsaufnahme und erhöhen des Drehgestellrahmens, sodass die Radkränze mehr spiel hatten) kam diesen unter Wagenkasten nach bulgarischen Vorbild. Das Gesamtkonstrukt erwies sich ebenfalls als zu leicht und dank fehlendem handwerklichen Geschick und - schon Stellenweise im Vorbild - unpassenden Proportionen, als optischer Griff ins Klo.

Schon vor einigen Wochen beschloss ich, einen meiner 2 Lorenz GGw testweise auf die ungenutzten Karsei Drehgestelle umzubauen, was dem Wagen eine wesentlich bessere laufkultur beschehrte aber div. andere Probleme mit sich brachte. Dazu später vielleicht mehr**.

Dafür hatte ich ein paar recht bullige Drehgestelle inkl. Veitkupplung übrig, um die es heute genauso gehen soll, wie um den bulgarischen Wagenkasten. Denn manchmal lassen sich zwei Problemwelten zu einer Verbinden und alles ist nur noch halb so schlimm.



Denn insgesamt, wären die Bulgarischen Wagen eine mehr als passende Ergänzung für meine Szenario (ein Industrieanschluss in EP-IV/V) und bieten eine gewisse exotik, verunden einem gewissen "Ostblock Charme".
Zu erst als Orientierung ein kleiner Überblick über das Rollmaterial im Vorbild: http://www.le-rail.ch/text/aktuell17.htm
Ein Blick auf die Personen und Packwagen neueren Datums zeigt mehrere Konstruktive Besonderheiten. Unter Anderem einen recht großen Wagenkasten und die sehr weit außen liegenden Drehgestelle.

Im Modell handelt es sich um einen meiner "Versuchsträger". Er war mein zweiter Lackierungsversuch, sowohl was Farbton als auch Farbhersteller anging. Definitiv kein gelungenes Experiment aber gerade gut zum weiter dran rumprobieren.

Testweise wurde eine Inneneinrichtung, in Form eines Regals (aus Metallgitter) und einer Arbeitsplatte hinzugefügt (dünnes Holzfurnier). Die Fenstereinlassungen wechselten in den letzten Wochen von Grau zu Schwarz (war auch nicht die beste Idee) und ein erster Patinierungsversuch wurde an ihm durchgeführt. Zusammen mit etwas mehr Gewicht am Wagenbogen und den Drehgestellen verfügt der Wagen sogar über annehmbare Laufeigenschaften. Eine schönheit ist auch wegen der doch recht groben handwerklichen Ausführung definitiv nicht.
Ähnlich wie der Rest des derzeitig genutzten Rollmaterials passt er zwar in die zeitlichen Gestaltung der Anlage, im täglichen einsatz sehe ich ihn hier allerdings nicht. Er ist einfach zu groß, als Besucher, vielleicht als Begleitwagen für Rollwagenzüge, kann ich ihn mir aber durchaus vorstellen.

Und noch ein Blick auf die Drehgestelle:



Das Gute ist, dass die kleinen Modelle im Halbschatten/Lampenlicht der Anlage wesentlich stimmiger wirken als auf den Bildern.

Nebenbei sieht man vielleicht auch, wie ich immernoch an der optischen Wirkung der einzelnen Elemente der Anlage experimentiere. Gebäude(atrappen) verändern ihre Position, verschwinden oder kommen hinzu. Der oben noch zu sehende kleine Bahnhof mit Schuppen, war nie vorgesehen und ist inzwischen Verschwunden. Ich habe dafür die Mauer in Richtung Gleis verschoben. Im Vorfeld könnte ich jetzt, wie im Vorbild, eine Straße andeuten, habe mehr Platz zum bedienen/kuppeln und muss mir keine Gedanken machen wie ich die Lücke zwischen Gleis und Einfriedung fülle. Zur Ausgestaltung selbst folgen vermutlich auch noch ein paar Worte, sobald man mehr vom Gesamtbild erahnen kann. Es wächst halt alles Dynamisch zusammen.

*) Eine von unten befestigte Schraube, deren Kopf das Drehgestell fixiert. Hier gilt es das richtige Maß zu finden. Nicht zu fest, um den Wagen durch Kurven und über Unebenheiten zu führen aber auch nicht zu lose, sonst schaukelt der Wagen zu sehr über das Gleis.

**) Karsei hat inzwischen auch einen OOw im Programm, der mit weit passenderen Drehgestellen daher kommt. Mal schauen ob die helfen.

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29.11.2020, 11:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Inzwischen entsteht hier tatsächlich sowas wie eine gewisse "regelmäßige Berichterstattung" bzw. Dokumentation. Ich bin begeistert.

Eigentlich sollte es an diesem Wochende (und den nächsten) mit den Arbeiten an der Straßenzufahrt und allen anderen gepflasterten Bereichen weitergehen. Gleichzeitig hatte ich mir etwas für die Kulisse einfallen lassen.

Das Mühlengebäude in Ziegeloptik stellt, neben dem Lokschuppen, für den es zumindest Lösungsansätze gibt (kompletter Selbstbau, Kitbashing eines weiteren Ybbsitz Lokschuppens), immernoch mein größtes Problem in der Gestaltung dar, besondes störend ist dabei, dass es über die Hälfte der Kulisse des "Dioramas" einnehmen und die Optik maßgebend bestimmen soll. Das führt derzeit dazu dass ich entweder vor einer Rauhpfasertapete inkl. Kabelsalat oder die mehrfach erwähnte und zumindest teilweise zu sehende Pappatrappe schaue.

Dankenswerterweise, bietet der Markt zumindest ein recht umfangreiches Angebot an Gebäuden an, welche zumindest optisch und thematisch in mein Postsozialistisches Wunderland im Maßstab 1:120 passen und sich vielleicht später anderweitig Einsetzen lassen, sofern es hier weitere Motive gehen sollte. So auch ein Getreidespeicher eines einschlägigen czechischen herstellers, dessen Modelle einen nicht unerheblichen Anteil daran haben, dass ich in TTe etwas zu bastel. Diesen möchte übergangsweise als Relief zur Hintergundgestaltung nutzen und damit dann auch das Anlagenkonzept etwas greifbarer machen. Denn genau dieses Konzept kann ich gefühlt, bisher nur schwer für Außenstehende begreifbar machen und die die meißten Bilder zeigen einen Zustand, der nur existiert weil eine Lok auf nackten Gleisen einfach nur halb so schön ist.

Außerdem sind Getreidespeicher generell sehr interessante Gebäude, die sich Epochenübergreifend als brauchbarer Hintergund für eine Rangieranlage, vielleicht mit Hafen, anbieten. Seis drum. Irgendwann mal vielleicht in diesem Faden, denn in 1:45 dürfte so ein Ding die hälfte meines Werkstattraumes einnehmen.

Wie der Konjunktiv zeigt, ist nichts von dem passiert. Alles bestellt, alles angekommen, nur leider am falschen Ort. Dafür reiche ich etwas nach, was bisher gefehlt hat, eine Übersichtsskizze. Eigentlich dachte ich, ich hatte mal eine gebastalt aber offensichtlich nicht. Weder hier noch in meinen Bildarchive findet sich eine.



Das Bild, welches als Grundlage genutzt wurde, gabs schonmal und es hat sich ein bissches was entwickelt, aber das wichtigste, Gleisplan und Dimensionen, ist geblieben. Der Oberbau ist inzwischen weiter fortgeschritten und komplett geschottert, etwas Erdreich und etwas Flora kamen hinzu.

In Grau sind hier Straßen, Wege und Plätze gehalten. Hier soll eine bunte Müschung aus Kopfsteinpflaster, Asphaltflicken und Betonplatten genutzt werden und einen abgenutzten und geflickten Eindruck vermitteln. Man wird sehen.

Rot(braun) ist das Mühlengebäude, braun das dazugehörige Vordach um das be- und entladen im Trockenen geschen zu lassen. Um den begrenzten Platz etwas auszugleichen ist ein Gleis auch für Straßenfahrzeuge befahrbar. Rückblickend hätte ich wohl beide Einpflastern sollen...
Die stellenweise zu sehende Mauer ist auch in ihrer aktuellen Form wieder zu finden. Neben dem Mühlengebäude findet sich noch eine "Mehrzeweckhalle". Im Original fand sich hier ein, in den 60ern/70ern entstandender Anbau. Hier soll er, ebenfalls etwas Kulisse bilden. Der Lokschuppen ist hier schon, mit der Macht des Gimp (freeware Grafikprogramm) nachhinten gerückt und verkürzt. Im Modell ragt er noch auf die nicht vorhandende Zufahrt. Auch das Pförtnergebäude - hier noch ganz am linken Rand als Modell zu sehen- ist notdürftig an seiner aktuelle Position eingezeichnet (Dunkelbraun vorne).

Ansonsten ging es nur minimal weiter. Nachdem ich mich letzte Woche zum erstenmal seit H0e Zeiten wieder am Altern/Patinieren versucht hatte, ging es hier ein bisschen weiter. Wer nicht übt wird auch nicht besser. Bei der Gelegenheit wurde der GGw gleich mal den klauen der DR entrissen und ist nun der erste Privat bzw. Volkseigene Wagen.

Ob die IVK auch privatisiert wird lasse ich erstmal dahingestellt, hier wurde erstmal nur etwas glanz kaschiert.



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RoFra
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Mhhh. Nach der ersten Stellprobe im Rohbau muss ich festhalten: Als Platzhalter funktionierts erstmal aber meine Zufriedenheit ist nur maginal gewachsen. Mal gucken...



In der Totalen wirkt es etwas besser aber insgesamt ist der Speicher einfach zu klein für das, was mir vorschwebt. Und falls wer über den Kauf des Modells nachdenkt: Die Fertigungstechniken von Igra kommen hier definitiv an ihre Grenzen (gibts den auch in größer?). Die großen Flächen haben ihre Tücken aber mit etwas Geduld, Fummelei und Spucke kann man was draus machen... icke eher nicht Sehr glücklich vielleicht sollte ich aber auch nur meine Hintergrundmusik wechseln: https://www.youtube.com/watch?v=VufilzHKTqk

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10.12.2020, 21:33 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
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Nabend,


auch wenn meine Zufriedenheit mit dem Ensemble nicht wirklich wächst, kann ich mich zumindest mit einigen Vorteilen meines derzeitigen Gebäudearrangement erfreuen.
Durch die Kombination aus Pappatrappe und Speicher habe ich zum ersten mal eine fast vollständige Kulisse, was den Gesamteindruck beim Davorsitzen enorm verbessert. Und auch wenn ich immer mehr Probleme mit der Wahl des Oberbaus an einigen Stellen und einigen "Designentscheidungen" bekomme, habe ich fröhlich weiter begrünt und angefangen die Einfahrt zu pflastern. Die Liste an Dingen, die beim nächsten mal anders gemacht werden, ist damit auch wieder etwas länger geworden Sehr glücklich



Dennoch, langsam nimmt das Rangierbrettchen gestalt an, vielleicht nicht ganz so wie es sollte, aber es macht spaß.



In den Bildern sind wieder div. Dinge abgebildet deren fortbestand im/auf dem Diorama nicht gesichert ist und ersteinmal nur probeweise platziert sind. Der Creme-Rote sächs. Traglastenwagen passt zwar überhaupt nicht ins Konzept aber irgendwie konnte ich bei ihm nicht wiederstehen. Ich empfinde die Farbgebeung für Schmalspurwagen - trotz Vorbild - zwar als unpassend aber dank meiner Prägung durch die Buckower Kleinbahn, ist sie für mich "Epoche IV/V Nebenbahn"-pur.



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Anbei noch ein Paar Detailbilder vom Grün, wie immer im Halbdunkeln und wie immer mit wenig fixen Elementen. Die Mauer muss noch patiniert werden bevor sie fixiert werden kann, das Trafo/Verteilerhäusschen verchwindet u. U. ganz. Es gefällt mir derzeit aber da ganz gut und ielleicht könnte ich hier auch ein paar Kabel ziehen. Der Lokschuppen passt, wie mehrfach erwähnt, weder optisch, noch in seinen Dimensionen ins Gesamtbild. Generell bin ich noch weit vom angestrebten Flair der Anlage entfernt aber anschaulicher ist das Szenario allemal geworden

Gerade erst fällt mir auf, dass die Straße hinter den Gleisen nicht wiederabfalchen dürfte, das werde ich vermutlich auch nochmal anpassen. Ich empfinde zwar die gesamte Zufahrt als wenig gelungen aber mehr als ein paar Bordsteinkannten wird sich hier wohl nicht tun. Mal schauen ob mir die weiteren Pflasterarbeiten besser gelingen.

Hofzufahrt und Weichenstraße zusammen:


Hier sieht man nochmal den unterschied zwischen Z-Gleusen im Originalzustand, eingesandet und TTe Oberbau.


und ganz langsam wirds auch ein bisschen idyllisch:


Und mit nur minimalen unterschieden zu gestern, nochmal ein Gesamtüberblick inkl. dem derzeit genutzten Rollmaterial. Mehr als dieser Arbeitszug verkehrt derzeit nicht auf den Gleisen meines Werkgeländes.



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