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Gut Merchingen II
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Gut Merchingen II
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Carl Martin
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 29.04.2007
Beiträge: 1353
Wohnort: NRW

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Hei Detlev,

irgendwie muss ich an Baumkuchen denken, wenn ich Deine Schalter sehe ... Winken.
Bin schon gespannt, die Module endlich in Betrieb zu sehen! Weiter so!

hG
Carl Martin

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09.04.2017, 11:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BR 99
begeisterter Schreiber


Alter: 99
Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Niederrhein

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So, es wird wieder Zeit für ein kleines Update ….

die Baumkuchenstücke (Carl Martin denkt nur ans Essen…) sind zwischenzeitlich komplett eingebaut (geklebt), verkabelt und auf Funktion getestet. Lief alles einwandfrei. Lediglich die Weichen machten einige Probleme, da die Stelldrahtstärke nicht bei allen Weichen ausreichte, um die Endstellung anzufahren. Das wurde kurzerhand mit einem etwas stärkeren Stelldraht (0,6mm) gelöst.



Danach ging es an das „Modellieren“ der mit Styrodur ausgefüllten Seiten. Zuguterletzt die wichtigste Aktion „Kurzschlusstest“. Im ersten Anlauf bestanden.



Da ich diesmal keinen Weg mit den üblichen Kopfsteinpflasterplatten gestalten wollte, hatte ich vor, diesen mit trapezförmigen Betonplatten zu legen. Die Nachbildung von Aufnahmemöglichkeiten der Platten durch einen Kran o.ä. sollten entfallen, zumal ich bei einem Spaziergang während meines Urlaubs einen ähnlichen Weg gesehen hatte, bei dem offensichtlich nur eine grobe Gussform aufgestellt wurde, die man dann mit Beton verfüllte. Das entspräche dann einer dauerhaften Verlegung. Damit auch diese Arbeit zügig voran geht, wurde kurzerhand eine Silikonform erstellt. Die Breite des zukünftigen Weges beträgt dann umgerechnet 3m, was auch dem Weg entsprach den ich gesehen hatte.



Zwischenzeitlich ging es am Rübenbunker weiter. Der ursprünglich angedachte Bunker entpuppte sich als zu voluminös. Mit umgerechnet über 5,5m Breite und einer Länge von ca. 26 m war er doch zu wuchtig und so wurde nochmals nachgedacht und neu konstruiert. Der neue Bunker hat zwar die gleiche Länge, ist aber nur noch knapp 4m breit.



Er wird auch ein anderes Entladesystem bekommen, an dem gerade gelötet und gefräst wird. Mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.
Abschließend noch eine Stellprobe für die Viehverladung ... und Heinrich musste mal wieder den ersten Streckentest absolvieren ...



und mal wieder der typische Fall vom fehlenden Millimeter ….



So, jetzt steht nur noch die Probefahrt bei einem Spezialisten aus, hoffentlich mit möglichst wenig Nacharbeit bei den Schienen und dann geht es peu a peu ins Detail.

bis dahin

viele Grüße vom Niederrhein

Detlev
05.07.2017, 22:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Carl Martin
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 29.04.2007
Beiträge: 1353
Wohnort: NRW

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Hei Detlev,

ahh! Bei Dir geht´s weiter! Sehr schön.
Bin natürlich auf die Verlade gespannt und hoffe, dass Du uns da noch ein bischen mehr von berichtest.

hG
Carl Martin

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06.07.2017, 21:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BR 99
begeisterter Schreiber


Alter: 99
Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Niederrhein

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Hallo zusammen,

mal wieder ein kleines Update.

Der Rübenbunker soll durch ein „Entleerungssystem“ regelmäßig die Feldfrüchte auf ein Förderband abgeben. Dieses befördert die Rüben auf ein weiteres Band, das dann für die Beladung der bereitstehenden Waggons sorgt.
Heute war der erste Versuch, das unter dem Bunker liegende Förderband mit seiner Gesamtlänge von knapp 33 cm ans Laufen zu bekommen.
Da ich nicht über großartige Werkzeuge und Möglichkeiten der Metallverarbeitung verfüge war es mir wichtig, die wesentlichen Teile kostengünstig im Baumarkt zu bekommen.
Kleine Teileliste:
Bühler Getriebemotor 18V / 60 Umin (gibt es in der Bucht für kleines Geld)
Alfer H Profil ; Höhe 29,5mm, Breite außen 19mm, Breite innen 16mm
Felgenschutzband; 16 mm Breite (Hat der Fahrradhändler für knapp 1 ¤)
Messing Rohr 4mm x 0,5mm
Alu Rohr 6mm x 1mm
Schraube 3mm x 20mm mit Mutter
Splint 1mm x 6mm und
2 Schleifröllchen Innen Ø 6mm; hab ich mal auf einem Flohmarkt erstanden.
Bei dem Messing und Alu Rohr muss man probieren, ob man diese ineinander schieben kann. Hier gibt es horrende Fertigungstoleranzen und erst wenn beide ineinander passen, dann kaufen. Ausschleifen ist zu aufwendig.
Das Felgenschutzband mit 16mm Breite ist in diesem Fall nur beispielhaft genannt, für längere Förderbänder wird man ggf. auf andere Breiten ausweichen müssen, wichtig ist, dass es aus Gummi und nicht aus Kunststoff ist.
Los geht’s.
2 Messingröhrchen auf 19mm Länge schneiden und 2 Alu Röhrchen 6x1 auf 15mm ablängen. Die Messingrohre dienen als „Lager“
Über beide Alu Röhrchen die Schleifrollen schieben und dabei verkleben. Das H-Profil mit passenden Bohrungen versehen, das Messingröhrchen auf der nicht angetriebene Seite einstecken, dabei die Alu Hülse mit Schleifröllchen aufziehen, mit der Schraube und Mutter sichern. Bei den Bohrungen darauf achten, dass der oberste Punkt dieser Welle möglichst auf Höhe des Profilbodens liegt, damit das Band hier „drüberschleift“. Dadurch können keine Rüben unter das Band gelangen. Gleiche Höhe auch für die Antriebswelle.

Antriebsseite; Messingröhrchen über die Antriebswelle des Motors ziehen, muss straff und fest sitzen. Dann den Antriebswelle durch die entsprechende Bohrung stecken, dabei die Alu Hülse mit Schleifröllchen aufziehen, Motor festschrauben und fertisch.
Anschließend durch die Alu und Messing Hülse relativ weit außen ein 1mm Loch bohren (das muss ganz durch) Splint rein, das war der erste Streich.
Hier sieht man ganz links aussen die Bohrung und den Splint.

Das Felgenschutzband wird nunmehr gekürzt und wieder mit entsprechendem Kleber für Fahrradflicken zusammengeklebt. Ich habe dabei die notwendige Gesamtlänge etwas gekürzt um eine entsprechende Spannung auf dem Band zu haben. Berechnete Gesamtlänge ca. 67,5 cm, tatsächliche Länge ca. 63,5 cm. Durch die Spannung wird das Band auch etwas schmaler. Abwarten bis der Kleber komplett abgebunden hat, dann Band überziehen, Strom auf den Motor und ab geht’s.
Was die wirkliche Länge für das Band angeht hängt stark vom verwendeten Felgenband ab. Manche können mehr Spannung ab, manche weniger, hier ist ausprobieren angesagt. Auch die Dicke spielt eine Rolle sowie die statische Aufladung. An manchen Bändern bleibt so manche Rübe „kleben“ und fährt Runde um Runde mit …. Bei anderen Felgenbändern fallen alle nach Bandende ins Töpfchen ….
So, jetzt ist erstmal ein Dauertest angesagt, das Band läuft schon knapp eine Stunde, fünf weitere werden folgen.

viele Grüße vom Niederrhein

Detlev
10.08.2017, 14:43 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fairlie009
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 17.10.2008
Beiträge: 354

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Servus Detlev!

Danke für die Beschreibung und die Bilder zum Förderband!

Grüße
peter
13.08.2017, 14:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BR 99
begeisterter Schreiber


Alter: 99
Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Niederrhein

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... und weiter gehts,

@ Peter: Jo, ohne Bilder geht das schlecht, bin nicht gut im Beschreiben ... .

Als Ergänzung zum Dauerlauf: Das Band hat durchgehalten. Jedoch muss hier nochmals ein neues Band zusammengeklebt werden und dabei müssen die Klebestellen auf die hälftige Dicke ( 0,4mm) abgeschliffen werden, hatte da quick and dirty beide Enden zusammengeklebt und immer wenn es um die Umlenkrolle ging wurde das Band leicht ausgebremst. Punkt 2 ist die Verklebung des Schleifröllchens mit dem Alu Rohr auf der Antriebswelle, hier werde ich 2 Bohrungen à 1 mm anbringen und die Schleifrolle mit 2 Splinten sichern. Das Schleifröllchen hatte sich trotz Superkleber gelöst ....

Damit man einen kleinen Überblick bekommt was da eigentlich entstehen soll habe ich die Komponenten mittels Klebeband mal provisorisch zusammengefügt.




Der Rübenbunker wird nicht fest mit dem Förderband verbunden, da u.U. mal das Band gewechselt werden muss, oder der Bunker muss einer Revision unterzogen werden ... wer weiss.

Am Rübenbunker hängt ein Alu Rohr, dass entsprechend der einzelnen Trichter aufgefräßt ist und eine senkrecht abgehende Öffnung auf das Förderband hat.




Im Alu Rohr rotiert mit ca. 1,4 U/min ein Kreuzprofil, dass mit aufgeschraubten 0,5mm dicken PE Streifen verlängert wurde. Das Kreuzprofil gibt es leider nur in der Größe 6x6, sodass der Innendurchmesser von 16mm mit den 7mm breiten Streifen nahezu abgedeckt ist. Als Endlager dienen zwei Spannzangen, vierfach geschlitzt, das ist aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Hier muss ich nochmal ran und mir was besseres einfallen lassen.




Soweit die Theorie, die sich hoffentlich Ende der Woche bestätigt und den ersten Komplettlauf möglich macht.

So, jetzt geht es erst mal wieder in den Garten, die Buchsbaumhecke muss raus, danach weiter mit Badrenovierung und in der Nachtschicht wird weiter an den Modulen gearbeitet.

Klingt wie Urlaub ....

viele Grüße vom Niederrhein

Detlev
15.08.2017, 13:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
750mm-fan
begeisterter Schreiber


Alter: 60
Anmeldungsdatum: 25.11.2007
Beiträge: 292
Wohnort: Im Süden von NRW

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Hallo Detlev,

'ne Weile her, dass Du hier berichtet hast. Wie schaut es denn aus? Einsatzbereit in 14 Tagen? Winken

Gruß Jürgen

_________________
Hier lass ich einen fahren Smilie

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22.10.2017, 09:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BR 99
begeisterter Schreiber


Alter: 99
Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Niederrhein

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Nun, da wollen wir mal den Thread nach einer schöpferischen Pause wiederauferstehen lassen.

Die Module waren fahrtechnisch einsatzbereit und die Session wurde erfolgreich absolviert.
Da Gut Merchingen weiterhin als eigenes Modul bestehen bleibt, erfolgte die Umbenennung in Ravenstein Süd, dem Fast Endpunkt der Diershagen – Ravensteiner Kleinbahn.
Diese Kleinbahnstrecke geisterte mir schon länger im Kopf herum und so nahm ich mir eine Auszeit um eine kleine Strecke zur Entspannung nach dem Tagesstress zu planen und zu bauen.
Gleichzeitig solle nach wie vor die Möglichkeit bestehen, einzelne Module für kleinere Treffen zu entnehmen.
Als Ausgangspunkt fungiert RvS im Verlauf folgen Bedarfshalte und sowie max. 2 separate gegenläufige Anschließer mit dem Endpunkt Diershagen. Güterverkehr erfolgt im Austausch und nach wie vor im Blickpunkt die Beladung von Rüben mit anschließender Entladung. Dazu später mehr.

Zuerst ging es daran, ein Übergangsmodul von 45 cm Breite auf 30 cm zu erstellen.



Wie immer mit ausreichend Stabilität für alle Eventualitäten.



Dazu einige eckige Klötzchen von denen später nicht viel übrig bleibt …



Und dann geht es in die 180 Grad Kurve. (hier nur die 90er, der Rest passte nicht auf den Tisch)
Versehen noch mit einem 30er Zwischenstück, dass aber aktuell nicht mehr eingesetzt ist, da ansonsten der Platzbedarf zu groß geworden wäre.



… und nochmals von der anderen Seite



Aktuell sieht es so aus, die künftigen Weichen sind um ca. 90 Grad nach links gewandert.



Für das Kreuzungsgleis/Haltepunkt genug Platz.





So, das wärs erstmal für heute, denn dann folgte das Chaos.

Mehr in Kürze ...

Gruß vom Niederrhein

Detlev
22.02.2020, 21:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ujaudio
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Alter: 62
Anmeldungsdatum: 07.06.2010
Beiträge: 284
Wohnort: Konstanz

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Hallo Detlev,
du machst es ja spannend Smilie

Einen lieben Gruß
Jürgen
23.02.2020, 09:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BR 99
begeisterter Schreiber


Alter: 99
Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Niederrhein

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Moin Jürgen,

das Chaos folgte im Wesentlichen durch Abbau, Neuberechnung, Aufbau, aber im Einzelnen.

Der ganze Aufbau, schön ausgerichtet und verschraubt, wurde nach dem Markieren der Gleislage gleich für die Gleismontage vorbereitet.




Etwas ärgerlich war der Punkt, dass ich mich bei der Außenschiene um 3mm verrechnet hatte und somit nicht in einem Stück, sondern geteilt löten musste.






Danach die späte Erkenntnis, dass die Weichenansteuerung zu nah am Modulende war, da ich generell nur die Hoffmann Antriebe verwende und hier eine neue Lösung her muss.

… und dann stand wie immer Weihnachten vor der Tür mit der Bitte meines Juniors, in seinem „alten“ Zimmer nächtigen zu können. Im Gästezimmer oben sei der WLAN Empfang nicht so dolle …..

Also wieder Teilzerlegung und nachdem dieses Fest vorbei war, ging es wieder an den Aufbau, diesmal aber schon im Wesentlichen auf dem späteren vorgesehenen Platz.
Dabei nutze ich gleich die Gelegenheit, die Folgemodule zu integrieren.

Ein Stück gerade Strecke mit Bahnübergang,






Danach den Haltepunkt „Am alten Steinbruch“ und dann einen Anschließer, der den Steinbruch und gewisse Teile der Umgebung versorgt.



Wie immer, löten, Kabel anbringen und festkleben.



Die Gewichte, knapp 12 Kg, sorgen für genug Druck und sauberen Sitz.

So das war es mal wieder für heute, jetzt geht es wieder runter, weiterbauen, Bilder usw.

Gruß von Niederrhein

Detlev
23.02.2020, 13:52 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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