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Erste Geh/Rollversuche in 0f
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Erste Geh/Rollversuche in 0f
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lokonaut
Administrator


Alter: 52
Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 2346
Wohnort: Gernsheim

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Hallo Robert,

schaut gut aus und hat bestimmt beim Bau auch Spaß gemacht.

Bei einem alten "Gammelwagen" (zu dem die Wände aus Einzelbrettern gut passen) würde ich dazu neigen, die Bretter vor dem Einbau einzufärben. Und zwar so, dass jedes ein klein bisschen anders aussieht. Mit verdünnter, flüssiger Schuhcreme kannst du da einen schönen Effekt erzielen.

Neue bzw. gut gepflegte Wagen würde ich eher nicht aus einzelnen Leisten sondern aus Plattenware herstellen. Die einzelnen Leisten sind meistens ein wenig verbogen, was dann gleich einen etwas abgefahrenen Eindruck macht. Ab Werk wurde so was eher nicht geliefert (bzw. wäre wohl vom Käufer nicht angenommen worden).

Bekommt der Wagen Türen aus Blech oder Holz?

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Viele Grüße

Alexander
12.01.2020, 21:31 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
RoFra
begeisterter Schreiber


Alter: 34
Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
Wohnort: Treptow

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Feedback Smilie

Die Türen/Klappen sollen aus Holz werden (Sofern da welche kommen. Die Verwandschaft in 1:35 hat bis heute keine. Was aber primär daran liegt, dass es bei mir in dem Maßstab nicht weiter geht) . Tatsächlich war der ursprüngliche Plan, dass Ding so zu lassen, aber wie man merkt, mangelt es auf div. Ebenen an Erfahrungswerten und da bietet sich das gute Stück für weitere Experimente an. Der Tipp wird trotzdem mal im Hinterkopf behalten (da kommen noch ein paar. Mal offen, mal geschlossen, mal kurz mal lang. Ich hab da noch ein bisschen was auf der Liste und div. "Handlungsfolgen" auf der Liste). Bisher bin ich der Meinung dass es generell Klüger ist, die Teile vorher mit Farbe zu behandeln und dann zusammen zu setzen.

Im Zweifelsfall sind alle Teile, bis auf die Drehgestelle, problemlos beschaffbar (darum gings auch, einfach und Preiswert zu beschaffene Materialen mal zu Testen) bzw. bei manchen Teilen, wie den Eck-Profilen, war ich mir überhaupt nicht sicher wie die wirken werden. Am Ende sind alle Profile glatt wie Babygesäße, das ist auch nicht Sinn der Sache. Aber Nieten sind halt auch ein Thema.... wo ick noch nicht weiß wie (da gibts und gab es ja auch unendliche Möglichkeiten. Körnen,, es gab ma so eine Art "Abziehbild"-Nieten, vielleicht sogar vorbohren und "echte" rein...). Bei Gewicht und "Geometrie" (also wie genau, muss man bauen. Wo kann man schludern, wo ist es kritisch, nicht die Mitte zu Treffen und wo verlangt es da Vorbild (Shays und die oben Erwähnten Fakulativwagen und was man dras gemacht haben sind ein gutes Beispiel)) sah es Ähnlich aus.

Da ist viel Luft nach oben und Raum zum experimentieren und die Liste an Dingen und Techniken die man lernen "muss" ist noch lang. Am Ende gilt hier, wie bei allen anderen Dingen auch: Nur weil man weiß, wie man etwas tut, heißt das noch lange nicht, dass man es gut tut Smilie Und viel zu oft, weiß man einfach nicht was man alles tun könnte.

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14.01.2020, 20:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
Wohnort: Treptow

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Auch wenn es hier eher Still ist, es ging und geht voran.

Inzwischen liegt der Gleisplan mehr oder weniger komplett (es liegt immer noch viel fliegendes Gleis herum) auch wenn es durch schlecht überlegte Griffe in die Materialkoste hier und an zu einigen Fehlkonstruktionen kam...



Das Licht soll so bescheiden sein, es kaschiert andere Bescheidenheiten Sehr glücklich

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from prussia with love
19.02.2020, 08:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
Wohnort: Treptow

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Wie gesagt. Es geht voran. Ursprünglich sollte langsam mal ein 2-Achser nach MPSB oder AKLB Vorbild angegangen werden. Das Wochenende stand aber zuerst einmal im Zeichen von div. Kleinigkeiten mit erstaunlichen Auswirkungen.

Vor längerer Zeit habe ich div. 0n20 Archbar Drehgestelle von einem User hier über ebay erstanden. Etwas ab vom Vorbild lassen sich diese wie Angedacht bauen, oder "up side down" wie man wohl sagen würde, sodass ein Art halbes Diamonddrehgestell entsteht. Variante 1 lässt Dabei den Wagen tiefer liegen als Variante 2.
Wie auch immer: Diese wurden komplettiert und lackiert was den Gesamteindruck massivst verbessert hat.


Links Variante 2 (hoch) - rechts Variante 1 (tief)


Variante 1 - vorher / nachher

Insgesamt sind jetzt 2 Wagen mit Archbar und ein Wagen mit den halben Diamanten bestückt. Jeweils ein Drehgestellsatz ist noch verbaubar (und noch einige unmontiert). Der Eigenbau O-Wagen erhielt seine ersten Farbschichten (Grundierung und Rahmen). Ein ehem. 750 Spur O-Wagen hat nach langen hin und her die Spurweite auf 600mm gewechselt (hier gingen 2 der "neuen" Archbar Drehgestelle hin), der G-Wagen (auch ehem. 750mm) erhielt ebenfalls die finalen Drehgstelle und der hier verbaute Eigenbaurahmen bekam Farbe. Außerdem hat die V10C jetzt Scheiben, einen Fahrer und wurde am Heck endlich mal geschlossen (hier ist der eigentliche Rahmen hochgezogen, da ich diesen nicht verbaut habe, klafft hier eine Lücke...).


Beide Drehgestellvarianten im Einsatz.

D. h. Insgesamt ist der Wagenbestand für meine 600mm Klein/Werk/Wasauch immer Bahn um einen Wagen gewachsen. Sodass jetzt insgesamt 3 offene Wagen Einsatzbereit sind. Was den Wagenbestand wie Folgt aussehen lässt:
2 offen Wagen (4Achsig)
2 offen Wagen (2 Achsig)
1 Rungen Wagen
1 geschlossener Wagen (4 Achsig)
1 Personenwagen mit Gepäckabteil
1 Personenwagen

Bilder folgen.

/edit: Bilder gibt es noch nicht aber mir ist es derzeit Möglich einen 4 Wagenzug zu rangieren. Mein "fidlleyard" (800mm Gleislänge, in 600 und 750mm Spurweite) fasst so ziemlich genau eine Lok und 4 Wagen. Dadurch dass ich gestern noch die fehlenden 2 Kupplungen an den gebremsten Wagen ergänzt habe (1x nur Temporär), kann ich die alle vierachsigen Wagen jetzt beliebig zusammen stellen. Nicht viel aber das ist was ich wollte und das ganze auch noch mit dem extra Quäntchen Fummelspaß, dank original Balancierhebelmittelpufferkupplng Smilie Deswegen bin ich das Risiko der Freakspurweite eingegangen und joa, der Plan geht auf.

=> Es ist einfach schön was zum spielen, bedingt was zu gucken (die Handwerkliche Ausführung stört an manchen Stellen noch den sonst stimmigen Eindruck) zu haben, was sich Stück für Stück entwickelt! Langsam gehen mir damit auch meine Wagenbaustellen aus, sodass hier nur noch verfeinert (Kleinkram: Trittbretter, Zettelkästen, etc) werden muss und ich ohne schlechtes Gewissen an Neubauten gehen kann.

/edit: Bilder hinzugefügt

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06.04.2020, 09:20 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
RoFra
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
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Inzwischen ging es ein wenig an meinem hässlichen Broiler weiter.

Die Anbauteile des HF130C Rahmens wurden angebracht und ein bisschen Feinschliff betrieben. Die Lok wiegt jetzt 25g mehr und sollte sich damit um die 200g bewegen. Es wurden einige Griffstangen und andere Kleinteile sowie eine Glocke verbaut.




Die beiden HF130C derivate neben einander.

Nebenbei wurde noch dafür gesorgt, dass eines meiner Anschlussgleise an die Außenwelt, nun auch, in Form meines Übungsdioramas, selbige anschließt. Womit mit
eine maximal befahrbare Gleislänge von umgerechnet ca. 95m Gleislänge entstanden ist. Das macht schon echt laune, zumal sich mit der semi V10C und 3 bis 4 Wagen im fortgeschrittenen Rohbau schon schöne Züge bilden lassen lassen Smilie Falsche Epoche und weit weg vom Vorbild aber es macht Laune!

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10.04.2020, 11:22 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
Franz Eder
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Anmeldungsdatum: 07.01.2007
Beiträge: 270
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Ich habe wirklich lange übelegt ob ich das Schreiben soll:
Die umgekehrten Drehgestelle sind mechanisch nicht stabil. Bei Belastung klappen sie zusammen. Bei diesen Drehgestellen übernimmt die Konstruktion der Rahmenseitenteile einen wesentlichen Teil der Federung. Beim Umdrehen kann das nicht mehr erfüllt werden. Ist so ähnlich wie das Z bei Toren, das vom unteren Kegel zur oberen Querstrebe zur Mitte gehen muss damit es auf Druck belastet wird.

lg Franz
11.04.2020, 17:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
RoFra
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
Wohnort: Treptow

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Zitat:
Ich habe wirklich lange übelegt ob ich das Schreiben soll:
Die umgekehrten Drehgestelle sind mechanisch nicht stabil.[...]


Warum? Ich finde den Einwandt völlig berechtigt, allein weil ich mir hier um das (umgedrehte) Vorbild keine gedanken gemacht habe. Ich brauch(t)e ein hochliegendes Drehgestell und die sind rar in meiner Welt/Spurweite.

Ferner bin ich gerade nochmal am recherchieren was hier die Vorbildsituation hergibt und würde fast widersprechen, bin aber ersteinmal verwirrt... (aber genau darum gehts ja bei dem Hobby und die Konversation darüber Sehr glücklich Auf Probleme stoßen und selbige Lösen...)

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13.04.2020, 10:59 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
a_hintermann0e
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Hallo RoFra

*bin aber erst mal verwirrt*

Wenn du Archbar im Sucher eingibst, gibt es viele verschiedene Ausführungen.
Das verwirrt dich wahrscheinlich.
Da gibt es nämlich solche die unten einen geraden Träger haben und auch welche , wo er oben ist.
Gibt auch welche, die beidseitig gekröpft sind.

Wichtig aber für die Statik sind die diagonalen Verbindungen.
Die gehen immer vom Achslager oben zur Mitte unten. Sind also auf Zug belastet.
Da muss ich Franz mit seinem Einwand recht geben.

Gruss Thuri
16.04.2020, 08:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
a_hintermann0e
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Anmeldungsdatum: 11.11.2006
Beiträge: 655
Wohnort: CH-Benzenschwil

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Hallo RoFra

*bin aber erst mal verwirrt*

Wenn du Archbar im Sucher eingibst, gibt es viele verschiedene Ausführungen.
Das verwirrt dich wahrscheinlich.
Da gibt es nämlich solche die unten einen geraden Träger haben und auch welche , wo er oben ist.
Gibt auch welche, die beidseitig gekröpft sind.

Wichtig aber für die Statik sind die diagonalen Verbindungen.
Die gehen immer vom Achslager oben zur Mitte unten. Sind also auf Zug belastet.
Da muss ich Franz mit seinem Einwand recht geben.

Gruss Thuri
16.04.2020, 08:37 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
RoFra
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Alter: 34
Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 417
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"Da gibt es nämlich solche die unten einen geraden Träger haben und auch welche , wo er oben ist.
Gibt auch welche, die beidseitig gekröpft sind."

Das war der Knackpunkt. Verwirrung ist hier auch relativ zu sehen. Drehgestellkonstruktionen aus Übersee sind jetzt nicht so mein Fachbereich Winken Beim ersten googlen zum Thema habe ich diesen Unterschied nicht gesehen. Für mich war ein Archbar-Drehgestell halt "ein halbes Diamon". Beim gestrigen googeln fiielen mir dann eben dieser Unterschied und vor allen dingen die Konstruktive Streuung auf.

Tatsächlich interessiert mich dann doch eher die Technik im Vorbild als im Modell. Hier muss es dann doch eher Zweckmäßig sein und solange hier nicht Festigkeit flöten geht und der optische Eindruck stimmt ist alles gut. Zumal der Regelfall ja eher die "richtige" Konstruktion ist.

Das diskutieren war auch weniger als "Widerspruch" zu verstehen und mehr "Als dass muss ich mir erstmal genauer anschauen". Vielleicht ergeben sich ja dadurch noch andere Möglichkeiten.

Wie gesagt man wühlt sich so durchs Thema und stößt immer wieder auf interessante Details oder wird von anderen draufgestoßen.

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16.04.2020, 08:55 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen ICQ-Nummer
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