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Die gute alte Zeuke/HERR/BTTB Schmalspurbahn
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Die gute alte Zeuke/HERR/BTTB Schmalspurbahn
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DRGler
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 80
Wohnort: Iwwero

Beitrag Die gute alte Zeuke/HERR/BTTB Schmalspurbahn Antworten mit Zitat
Hallo zusammen, nach langer Internet-Sucherei zu Tips und Kniffen zur HERR H0m Schmalspurbahn hat sich leider eine recht grosse Lücke gezeigt.
Und dazu die Meinung, dass diese Bahn als Sammlerstück in die Vitrine gehört. Vielleicht kann dieser thread etwas zur Wiederbelebung beitragen...

Zu Beginn sollen hier einige Fahrzeuge mit ihrer Sammlungsgeschichte vorgestellt werden.


Dieses VIK-Exemplar stand vor etwa 15 Jahren auf einer Modellbahnbörse in Peine für 45 Euro zum Verkauf. Für einen langjährigen TT-Bahner war das Fahrwerk zum Bau eines sächsischen Fünfkupplers (XIH) interessant; dieser wurde aber nie gebaut. Später war sie für den Umbau in die 99 191 vorgesehen; zusammen mit einem Vierachser (Umbau aus H0-Donnerbüchse) und modifizierten BTTB-Spreewaldwagen war der Grundstock für einen GMWE-Bestand gelegt.
In den letzten Monaten erhielt sie eine technische Überholung, etwas rote Farbe, Klarsichtfolie hinter den Fenstern und eine Beschriftung als 99 694.


[post pics
Einige Jahre später fielen mir auf einer Dresdner Modellbahnbörse 3 Bausätze (Wagenkästen und Dächer) von Technomodell sehr preiswert in die Hände. H0m-Drehgestelle und Bühnen konnten nachbeschafft werden, die fehlende Bodengruppe wurde durch 3mm Hartschaum ersetzt und die Kupplungen aus ausgeschlachteten TT-Wagen gewonnen. Wenn Interesse besteht, gebe ich gerne mehr Infos zum Umbau (auch wie man die krummen Dächer gerade kriegt).


Dieser GGw stand einsam auf einer Börse herum und ist bis heute der einzige originale HERR-Güterwagen im Bestand.


Aus dem Fichtelbergbahn-Bastelbogen von CDT entstand dieser Buffetwagen als erstes Probestück. Er hat ein TT-Güterwagenfahrwerk, einen Kern aus Hartschaum, Bühnen aus Blech und Schultafelfolie als Dachhaut. Durch den harten Kern und die Klarlackierung des Kartons ist es ein ausreichend stabiles Modell geworden. Auch diesen Bau beschreibe ich bei Interesse gern genauer.

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Mit Dampf bergan !

Zuletzt bearbeitet von DRGler am 09.12.2019, 22:15, insgesamt 7-mal bearbeitet
11.04.2018, 22:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 80
Wohnort: Iwwero

Beitrag Antworten mit Zitat
Dieser Börsenfang im Odenwald (für einen zweistelligen Eurobetrag) entschied die sächsische Ausrichtung der Sammlung.


Auch diese VIK wurde behutsam restauriert (u.a. musste eine fehlende Lampe ersetzt werden) und zeigt erstaunlich gute Laufeigenschaften.

Ein befreundeter Modellbahnhändler aus Freital legte mir diese beiden Rollwagen zurück (auf dem Bild sind sie bereits umlackiert).

Da mir bisher kein offener HERR-Güterwagen in die Hände kam, wurde kurzerhand dieser Kleinserien-Bausatz angeschafft und gebaut. Noch ist die Beschriftung provisorisch und die Drehgestellblenden sind auch nur Papieraufkleber. Als bisher teuerste Anschaffung kostete er übrigens nicht mehr als ein umgespurter Technomodell-Wagen...

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Mit Dampf bergan !

Zuletzt bearbeitet von DRGler am 09.12.2019, 22:21, insgesamt 4-mal bearbeitet
11.04.2018, 22:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

Beitrag Re: Die gute alte HERR Schmalspurbahn Antworten mit Zitat
DRGler hat Folgendes geschrieben:
Später war sie für den Umbau in die 99 191 vorgesehen; zusammen mit einem Vierachser (Umbau aus H0-Donnerbüchse)
und modifizierten BTTB-Spreewaldwagen war der Grundstock für einen GMWE-Bestand gelegt.


Etwa so?



Gruß, Peter
12.04.2018, 10:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 80
Wohnort: Iwwero

Beitrag Antworten mit Zitat
So gut habe ichs nicht hingekriegt...
upload img
Aber die Zusammenstellung dürfte in etwa hinkommen.
Beim CPw ist das Einzelfenster probeweise mit Klebefolie simuliert und die Tür nur provisorisch aufgepappt.

Wenn mir ein einzelnes VIK-Gehäuse zum Wechseln in die Finger kommt, kriegt es die Rangierpufferbohle vorn, den württembergischen Luftkessel und den Kohlenkastenaufsatz. Seltsamerweise habe ich bisher keine Umbauanleitung für eine HERR VIK in die 99 191 im Netz gefunden.
Seit wann hatte die 191 eigentlich die geschweissten Wasserkästen ?
Nach Gera müsste sie noch mit den genieteten gekommen sein, denn die 750mm - Maschinen bekamen sie auch erst in den Sechzigern.

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Mit Dampf bergan !

Zuletzt bearbeitet von DRGler am 09.12.2019, 22:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
12.04.2018, 22:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

Beitrag Antworten mit Zitat
Die vordere Quertraverse kommt an das Fahrgestell, die hintere ans Gehäuse. Außerdem habe ich
den Antrieb mit Mashima und Schwungmasse etwas modifiziert.
Eine Bauanleitung für die 99 191 wirst Du im Netz nicht finden. Ich habe auch nur nach Fotos gebaut.
Die wichtigsten Merkmale sind:
geschweißte, gerade Wasserkästen, Hauptluftbehälter, Dachlüfterklappen,
Kohlekastenaufsatz, Luftpumpe.
Kurz vor den freistehenden Stellstangen für die Anstellventile habe ich damals aufgehört.





Die Steuerung gehört noch fertig montiert.
Dazu der kombinierte Gepäck- und Personenwagen:



Der Einsatz der 99 191 ist schlecht dokumentiert. Deshalb gibt es keine Angaben zu den Umbaumaßnahmen
wie z.B. den Wasserkästen. In Gera waren sie jedenfalls gerade.



Gruß, Peter
13.04.2018, 09:38 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 80
Wohnort: Iwwero

Beitrag Antworten mit Zitat
Momentan nähere ich mich dem potentiellen Thema GMWE eher von der Strassenbahnseite an:
upload image online
Das hier ist eine Chemnitzer Bierwerbetram; umlackiert und für den Einbau eines TT-T334-Antriebes vorgesehen. Ähnliche Wagen standen früher in Gera-Pforten am Bahnhof.

Zur 99 191: wer sucht, der findet: das letzte Bild in der Reihe zeigt bei Vergrösserung die 191 mit eindeutig abgeschrägten Wassserkästen und ist mit Bu Zschippach betitelt (leider nicht datiert).
http://www.gmwe-poelzig.de/html/fahrzeuge.html
Diese Fotosammlung ist auch sehenswert und enthält sehr gute Aufnahmen der 99 191 ab Mitte der Sechziger bis zum Ende in Wuitz-Mumsdorf:
http://picssr.com/search/gera+pforten

Zurück zum HERR-Thema: Neben Ersatzteilen (u.a. die häufig abgebrochenen Heberlein-Rollen an der VIK und den OO-Wagen und Drehgestellblenden) gibt es Resin-Abgüsse der Rollwagen-Grundkörper.

Dazu wurden bei PC-Harry die Handräder und die Radkeile und Achsen bestellt; ausgewiesen sind diese Teile als Ersatzteile zur Reparatur krummgezogener bzw. unvollständiger HERR-Rollwagen.
Einen kompletten Rollwagen kann man damit ohne Ausschlachten eines alten nicht aufbauen (die Metallteile fehlen), aber die Regelspurwagen-Verladung oder abgestellte Rollwagen kann man auch mit einer nicht fahrfähigen Attrappe gut darstellen.

Gibt es übrigens einen Kleinserienhersteller, der Gehäusebausätze oder Ätzplatinen der GMWE-Vierkuppler anbietet ? Shapeways ist (noch ?) Fehlanzeige.

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Zuletzt bearbeitet von DRGler am 09.12.2019, 22:24, insgesamt 3-mal bearbeitet
18.04.2018, 00:08 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
KlausM
Schreiber


Alter: 61
Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 40
Wohnort: Großraum Neubrandenburg

Beitrag Antworten mit Zitat
Hallo Freunde der HERR-Schmalspurbahn,

die HERR-Schmalspurbahn ist ein Thema, das mich auch immer wieder interessiert. Als "gelernter" Schmalspur- und Kleinbahn-Fan von Klein auf war diese Bahn schon im Kindesalter mein Traum. Leider war sie damals um 1970 gerade nicht mehr erhältlich. Dank Iiiibääääh hab ich heute einige Wagen (von neuwertig bis Schrott) und etwa 2,75 Lokomotiven in Einzelteilen.

Die Diskussion, was man mit diesen historischen Modellen machen sollte bzw. was nicht, kenne ich. Mir kam da mal so die Idee, eine Modellbahnanlage mit Hauptthema Schmalspurbahn im Stil der 1960er Jahre zu bauen. Dort könnte dann historisches Modellbahnzubehör aus meiner Kindheit seinen Platz finden.

In diesem Zusammenhang interessieren mich Möglichkeiten zur technischen Verbesserung der HERR-Modelle, wie z.B. Peter (GMWE) es mit dem Einbau einer Schwungmasse getan hat.

Freundlichen Gruß
Klaus-Matthias
23.04.2018, 16:58 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
DRGler
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 80
Wohnort: Iwwero

Beitrag Antworten mit Zitat
Genau dieser Austausch ist die Absicht von diesem thread, an Deinem Anlagenprojekt bin ich z.B. sehr interessiert.

Die HERR-Modellkonstruktionen waren zu Ihrer Entstehungszeit überdurchschnittlich vorbildgetreu, aber für den Kinderspielbetrieb weniger geeignet. Das merkt man spätestens beim Zusammenstellen eines Rollwagenzuges; die Kupplungen sind aber immer noch einfacher als bei den späteren H0e-Technomodellen (die vom selben Konstrukteur stammen).

Bei der Auswertung von "Modelleisenbahnern" der 70er Jahre werden überraschend viele H0/H0e-Vereins- und Heimanlagen vorgestellt, die HERR-Modelle darauf sind umgespurt worden. Auch die heutigen Technomodell-Wagen lassen sich jeweils in H0m und H0e umrüsten. Für die VIK wurde einmal eine Umbauanleitung mit einem Vierkuppler-BR-65-Fahrwerk von PIKO veröffentlicht; in der Realität griff man dann doch lieber auf Fünfkuppler-N-Serienfahrwerke aus dem Westen zurück.

Diese HERR VIk läuft heute auf einem Fahrwerk der Fleischmann-94 in H0e; dank der Robustheit des Gehäuses und der guten Verfügbarkeit der Fahrwerke dürfte sie noch ein langes Leben haben können.

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Mit Dampf bergan !

Zuletzt bearbeitet von DRGler am 09.12.2019, 22:27, insgesamt 2-mal bearbeitet
24.04.2018, 22:10 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

Beitrag Antworten mit Zitat
KlausM hat Folgendes geschrieben:

Die Diskussion, was man mit diesen historischen Modellen machen sollte bzw. was nicht, kenne ich.
Mir kam da mal so die Idee, eine Modellbahnanlage mit Hauptthema Schmalspurbahn im Stil der 1960er Jahre zu bauen.


Wenn das Interesse letztendlich in den Aufbau einer historischen Herr-Anlage hinausläuft, findet das meine Zustimmung.
Sammeln ist auch ok. Ich habe jedenfalls damals aufgehört, die originalen Modelle zu verschlimmbessern,
weil man auch beim Einsatz neuster Zurüstteile, Fremdfahrwerken und anderer detaillierter Umbauten kein Modell bekommt,
das heutigen Ansprüchen an den Eisenbahnmodellbau gerecht wird.
Auch ich habe, neben den schon gezeigten Modellen, solchen Unsinn mitgemacht.
Z.B. weil ich meinte, für meine kleine Regalanlage sind die Herr-Wagen zu lang.


Heute bin ich anderer Ansicht. Man sollte die Herr-Modelle so lassen wie sie sind. Und wenn man die Absicht hat, eine kleine
historische Anlage mit ihnen aufzubauen, dann sollte sich das Basteln an ihnen auf die funktionellen Teile beschränken, also
Radsätze, Motorwechsel, Austausch von nicht rund laufenden Lokachsen u.a.m.

Gruß, Peter
25.04.2018, 17:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hanuller
begeisterter Schreiber


Alter: 61
Anmeldungsdatum: 15.01.2009
Beiträge: 435
Wohnort: Dresden

Beitrag Antworten mit Zitat
GMWE hat Folgendes geschrieben:

Man sollte die Herr-Modelle so lassen wie sie sind. Und wenn man die Absicht hat, eine kleine
historische Anlage mit ihnen aufzubauen, dann sollte sich das Basteln an ihnen auf die funktionellen Teile beschränken, also
Radsätze, Motorwechsel, Austausch von nicht rund laufenden Lokachsen u.a.m.

Der Meinung bin ich auch.
Ich habe meine Sammlung von Herr- Modellen nur soweit aufgearbeitet (Reinigung, Austausch von Motor und/oder Radsätzen) das sie Funktionstüchtig sind.
Sie stehen zwar überwiegend in der Vitrine, doch ab und zu erfreue ich mich mittels eines temporären Gleisovals an ihrer Bewegung.

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Gruß Holger
26.04.2018, 14:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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