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Die 99 5912
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Die 99 5912
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nwe21
aktiver Schreiber


Alter: 45
Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 87
Wohnort: 49808 Lingen

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Hallo Peter,
von mir auch herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Modell. Die bullige Maschine ist sehr schön geworden. Was mir aufgefallen ist, ohne deine Arbeit zu kritisieren, - lackierst du den Rahmen noch rot, und sieht die Farbe in natura auch so krisselig aus ? Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass Fotos das Ergebnis krasser aussehen lassen, als es die Realität wirklich zeigt. Im Rohbau alles schön und unter der Farbe fragt man sich wo die ganzen Details geblieben sind. Ich würde die Fensterrahmen in Zukunft mit einem 0,4er halbrund geschliffenen Messingdraht umrunden und ein paar Bremssohlen würde dem Fahrwerk auch gut stehen. Aber wie gesagt,- nicht falsch verstehen. Ist keine Kritik, sondern nur so was mir direkt aufgefallen ist. Das soll erst mal jemand nachmachen. Vielleicht mach ich demnächst auch mal einen Bericht über meine italienischen Schmalspurloks, falls es Intersse geben sollte ... Eine ähnliche Dampflok wie die 99 5912 gibt es wohl in Kalabrien betriebsfähig.
Gruß
Thorsten
03.03.2018, 20:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

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Hallo Thorsten,

danke für deinen Glückwunsch. Und keine Angst, ich kriege deine Kritik nicht in den falschen Hals. Du hast doch
völlig recht, die Lackoberfläche sieht grisselig aus, ist viel zu dick und ungleichmäßig aufgebracht. So richtig
gesehen habe ich das auch erst auf den Fotos.
Da die Beeinträchtigung derart groß ist, habe ich mich entschieden, das Teil ins Acetonbad zu schmeißen und alle
Hebel wieder auf Anfang zu stellen.
Dann fiel mir mein Sandstrahl-Equipment ein, das ich seit Jahren besitze, aber nicht angewendet habe. Also ab
in den Keller (wegen dem Dreck und den Temperaturen) und jetzt sieht das Gehäuse so aus:

Mit dieser Oberfläche bin ich voll einverstanden. Jetzt darf ich nur nicht die Fehler vom ersten Lackieren wiederholen.
Mit den Bremssohlen und den Fensterrahmen hast Du ebenfalls recht. Aber da muß ich dich auf das nächste Projekt vertrösten.
Ich will sie jetzt fertig haben.
Und wenn Du Triebfahrzeug-Eigenbauten besitzt und hier keinen Baubericht ablieferst, kriegst Du Ärger..........

Gruß, Peter
03.03.2018, 21:47 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
nortim
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 23.07.2015
Beiträge: 65

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Hallo Peter,

ich begrüße Deine Entscheidung zur Neulackierung Sehr glücklich
War ich doch nicht der Einzige, der so "eh bissl" Bauchweh mit der Lackierung hatte...
Mir ging das übrigens auch schon so, ich habe da noch eine gewisse "Model-Loco-Leiche", respektive BR 94.20, im Keller.
Vielleicht magst Du ja etwas zu Deiner Lackierausrüstung und Vorgehensweise schreiben.
Manchmal sind ja solche Sachen gar nicht vermeidbar, weil es generell beim Equipment "klemmt".
Falscher Druck, falsche Düse, falscher Verdünnungsgrad, falsche Umgebungsbedingungen....es gibt viele Klemmstellen.
Bitte nicht in den verkehrten Hals kriegen....ich spreche aus Erfahrung und hab selber seeehr ausgiebig Lehrgeld gezahlt.
Vielleicht kann ja aber das geballte Schwarmwissen des Forums helfen Smilie

VG
Norman
05.03.2018, 11:46 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

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nortim hat Folgendes geschrieben:
Hallo Peter,
....Vielleicht magst Du ja etwas zu Deiner Lackierausrüstung und Vorgehensweise schreiben....

Hallo Norman,
schön, daß Du dich bei diesem Thema einklinkst und Du hast recht , man kann
beim Brushen viel falsch machen.
An Equipment besitze ich:
https://www.einhell-werksverkauf.de/air-brush-kompressor-set-bt-ab-19-4-kit.html
schon seit Jahren und habe damit auch schon viele Modelle lackiert.
Meine Erfahrung bisher: Wenn ich mal mit einer Lackierung nicht zufrieden war,
dann lag der Fehler bei mir. Das Gerät ist für solche Aufgaben völlig ausreichend und
die Double-action Pistole mit der 0,3er Düse macht auch was sie soll.
Im aktuellen Fall habe ich beim Abwaschen der Farbe gemerkt, wie dick ich sie
aufgetragen hatte. Und das ich nach dem Reinigen des Gehäuses nicht bemerkt hatte,
daß noch viele winzige Partikel am Blech hafteten, die den Waschgang in der Spülmaschine
- warum auch immer - überstanden hatten. Hängt wahrscheinlich auch mit meinem
nachlassenden Sehvermögen zusammen.
Deshalb auch mein Sandstrahlversuch, mit dessen Ergebnis ich mehr als zufrieden bin.
Als Farben verwende ich die Weinert-Acrylfarben, die sich eigentlich gut verarbeiten lassen.
Von wasserbasierten Farben halte ich nichts.
Jetzt sind zu allem Übel noch die hinteren Laternen ausgestiegen.
Es gibt also also noch viel zu tun.

Gruß, Peter
05.03.2018, 14:39 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MPSB_Thomas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 22.01.2007
Beiträge: 1050

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Hallo Peter,

GMWE hat Folgendes geschrieben:

Deshalb auch mein Sandstrahlversuch, mit dessen Ergebnis ich mehr als zufrieden bin.


Das Ergebnis sieht ausgezeichnet aus. Ich selbst sandstrahle seit gut 20 Jahren und schwöre auf diese Art der Lackiervorbereitung. Ein letztendlich sehr gutes Endergebnis in der Lackierung findet einen guten Anfang in der allgemein wichtigen Untergrundbehandlung. Wie überall wo es was zu Lackieren gibt.

GMWE hat Folgendes geschrieben:

Als Farben verwende ich die Weinert-Acrylfarben, die sich eigentlich gut verarbeiten lassen. Von wasserbasierten Farben halte ich nichts.


Das sehe ich ebenfalls so. Für mich sind die Weinert-Farben die besten die es gibt. Bzw. gibt es Anbieter wo ebenfalls Farben auf dieser Basis angeboten werden.

Allgemein kann man viele Fehler beim Lackieren machen. Man kann ggf. nur Tipps geben. Aber erarbeiten muss man sich schon alles selbst. Auch die Fehler. Ohne Lehrgeld wird das oft nichts.

_________________
Gruß, Thomas
05.03.2018, 16:17 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
nortim
aktiver Schreiber



Anmeldungsdatum: 23.07.2015
Beiträge: 65

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Hallo Peter,

ich kann Thomas nur zustimmen. Bin auch (mittlerweile) ein Verfechter des Sandstrahlens.
Flußmittelreste und überschüssiges Lötzinn lassen sich gut entfernen, natürlich sollte beides trotzdem vorher versucht werden zu entfernen Smilie
Aber Vorsicht bei Weißmetall, da kann man auch schön das "Kind mit dem Bade ausschütten", nämlich Niete mit wegrasieren...
Allerdings stellt sich mir die Frage, wie Du das mit Deinem Kompressor schaffst. Meiner bringt max. 4 Bar und ist damit beim Strahlen (Badger-Pistole)
an der "Kotzgrenze".
Wichtig finde ich außerdem, das Modell dann nur noch mit Handschuhen anzufassen (Fettfinger werden sonst "schön" verewigt).
Zeitnah lackieren ist auch nicht schlecht (Oxidation)
Warum Deine Lok so aussah, wie sie eben aussah, kann ich nur mutmaßen.
Vmtl. war wohl falsches Verdünnungsverhältnis und zu dicker Farbauftrag schuld. (auch Kälte im Keller?)
Es gibt nur wenige, die das beherrschen so eine Lok im einem "Ritt" zu lackieren. Der Veit Ronny wäre so jemand.
Wir als "Fußvolk" sind besser beraten, lieber mehrere Aufträge in DÜNNEN Schichten aufzubringen.
(Trockenzeit dazwischen beachten!)
Ich handhabe es z.B. so, daß ich zuerst die Stellen lackiere, wo man schlecht hinkommt (Ansatz d. Dome, Sandkasten, Führerhausvorderwand etc.).
Der Rest d. Lok bekommt dabei automatisch so viel Farbe mit ab, das dann oft nur noch ein "Hauch" bei der finalen Schicht reicht.
Die größten Fehler passieren (mir) beim Einstellen d. Farbe. Eigentlich kann es gar nicht verdünnt genug sein, besonders bei Weinert und deren Derivaten (RST usw.).
Man glaubt gar nicht, wie schnell das Zeuch trocknet (auf dem Weg von der Pistole zum Modell).
Die Lackoberfläche bildet dann winzige Schuppen.
Ganz gefährlich ist das beim Finish mit Klarlack......da kann man das mühsam toll lackierte Modell noch herrlich versauen (ich spreche aus Erfahrung).

Deshalb!!!....

....Nicht die Acrylfarben verteufeln. Also ich meine die "echten", acryl/wasserbasierten. (Vallejo, AK, Oesling, Citadel, Lifecolor (extrem hoch pigmentiert, daher mein Geheimtip z.B. für Schienenprofile) uvm)
Die haben viele Vorteile gegenüber Weinert und Co., nur sind wir Modellbahner oft geneigt, den Blick über unseren Tellerrand zu scheuen.
Daher auch der Nimbus, der Weinert anhängt...(die "Großen" der Branche machen das so, also wirds schon richtig und allein seeligmachend sein).
Nur einige Vorteile der "neuen" Farben:
geruchsneutral, keine giftigen Dämpfe (Stichwort Zauberwald Sehr glücklich ), wesentlich leichtere Reinigung d. Arbeitsgeräte-nicht zu unterschätzen!, länger gleiche Konsistenz (Verdünnung nicht so flüchtig)
Glaube das reicht fürs Erste.
Wer übrigens Zweifel hegt, ob eine Acrylgrundierung auf Metall hält, ja die richtige tut es.
Außerdem kann man auf Nummer sicher gehen und mit Weinert grundieren und mit Acryl richtig lackieren.
Selber schon gemacht...funzt! (logischerweise mit ausreichender Trockenzeit dazwischen).
Wer keine Berührungsängste hat, darf gerne mal bei den (Modell) Panzerfreunden schauen...
Die praktizieren Techniken, wie das Chippen schon Jahrzehnte. Bei den Modellbahnern wird das immernoch als die Neuheit des Jahrhunderts gefeiert Idee

So....ich schwiff glaube ich etwas ab....
Peter nimm es mir nicht krumm, vlt. war ja was Brauchbares dabei Sehr glücklich

VG
Norman
05.03.2018, 17:05 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

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nortim hat Folgendes geschrieben:
.....vlt. war ja was Brauchbares dabei .....


Und ob, Norman und Thomas. Ich habe mich über eure Kommentare wirklich gefreut. In wichtigen
Dingen decken sie sich mit meinen Erfahrungen. Der Weg zum ordentlich lackierten Modell wird
aber bei jedem Modellbauer unterschiedlich sein. Man kann also von einander lernen.
Norman:
Mein Kompressor schafft 5 bar, hält während des Sandstrahlens immerhin noch 3,5-4 bar. Das reicht,
um die im o. Bild gezeigte Oberfläche zu erzielen. Mehr wäre schön, ist aber nicht.
Ihr habt recht, ich werde fortan das Sandstrahlen immer anwenden, bevor es ans Lackieren geht.
Ich habe mir nochmal den Rest der damals angemischten schwarzen Farbe angesehen. Die ist eindeutig
noch zu dick und wahrscheinlich habe ich auch die Abstände beim Sprayen nicht eingehalten, denn der
Lack war punktuell besonders dick aufgetragen.
Und die Erfahrung, wie es aussieht, wenn der Lack schon trocken auf das Modell trifft, habe ich auch
schon machen müssen.
Nur die wasserbasierten Acrylfarben, Norman, die werden es weiterhin bei mir schwer haben.
Ich danke euch nochmal für eure Kritiken!

Gruß, Peter
05.03.2018, 23:53 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

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Hallo zusammen,

ich habe fertig.



Gruß, Peter


Zuletzt bearbeitet von GMWE am 21.03.2018, 17:40, insgesamt einmal bearbeitet
20.03.2018, 20:01 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
RS1325
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 512

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Hallo,

die Neulackierung hat sich auf jeden Fall gelohnt ! Klasse Modell !!

Gruß
Roland

P.S. etwas Messing ist noch zu schwärzen....
21.03.2018, 13:26 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
Wohnort: Thüringen

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Hallo Roland,

danke für deinen Kommentar.
RS1325 hat Folgendes geschrieben:
P.S. etwas Messing ist noch zu schwärzen....

Aber ich liebe doch dieses Metall............
Hast recht, so richtig ist mir das noch gar nicht aufgefallen.
Muß ich noch beseitigen. Aber sonst:
https://www.youtube.com/watch?v=4hUJI5TXBUI

Gruß, Peter
22.03.2018, 09:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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