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Die 99 183
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Die 99 183
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GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
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Klaus-Dieter Kaufmann hat Folgendes geschrieben:
Ist das Zufall, oder hat das einen besonderen Grund?

Richtig, Klaus, es ist Zufall. Bei den Achsen handelt es sich um einseitig isolierte H0-Vorlaufachsen von Weinert,
die viel filigraner sind als alles andere, was für meine Baugröße derzeit auf dem Markt ist und die ich mir extra für dieses
Modell geleistet habe. Zwei der Laufachsen sind also nur "falsch" eingelegt.
Die Achsen müssen noch auf H0m gekürzt werden. Außerdem sind bei drei der Achsen die entsprechenden Kuppelbolzen
und Ausgleichgewichte einzubauen.
Es gibt also noch viel zu tun........

Gruß, Peter
16.12.2019, 16:30 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
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Hallo zusammen,
ich hab die heutige Stellprobe mal im Bild festgehalten. Nachdem das Umlaufblech (Riffelblech "Krähenfüße") aufgelötet, der Kessel ausgefäst, der Stehkessel und die
vordere Kesselstütze angepaßt waren, mußten erst mal wieder die Maße überprüft werden.
Die Absicht beim montierten Kessel war die Anpassung an das bestehende Fahrwerk, insbesondere den Motor. Es paßt alles!

Auch der Motor hat jetzt seine endgültige und verstellbare! Auflage erhalten, so daß der Zahradeingriff für die Schnecke um wenige Zehntel nach oben oder unten
korrigiert werden kann. Das passiert von unten mit M 2-Schrauben.

Um den Kessel herum wird später das Gehäuse entstehen. Jetzt widme ich mich aber wieder dem Fahrgestell, denn sie soll ja irgendwann mal laufen.

Gruß, Peter
19.12.2019, 13:56 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
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Hallo zusammen,

eine Lok aus dem Nichts zu bauen bedeutet aber eben auch alle Teile - soweit man kann - selbst herzustellen.
Heute entstanden die Bodenplatte und die Treibachse, und die gleich als Muster für die restlichen vier Achsen.
Die Ausschnitte aus der Bodenplatte könnte ich zwar fräsen, aber um das Gefühl für die Feile nicht zu verlieren
mußte gebohrt und gefeilt werden.

Wer davon ausgeht, daß Weinert-Achsen grundsätzlich rund laufen setzt zu viel Vertrauen in diese "Marke"! Ich
habe mir diese RP 25-Achsen mit 2,2 mm Radscheibenbreite geleistet, weil sie, im Gegensatz zu ähnlichen
Produkten auf dem Markt, an Filigranität nur schwer zu überbieten sind. Für meine Lok müssen sie allerdings auf
H0m umgespurt werden. D.h. Radscheibe auf der nicht isolierten Seite runter, die Achse um genau 4 mm kürzen,
eines der angefertigten Zahnräder von
https://shop.kkpmo.com/index.php?cat=c299_RC-Micromodel-RC-Micromodel.html
mittig mit Loctide 638 aufpressen und anschließend die Radscheibe wieder aufziehen. Der Schlag war beseitigt!

Im Fahrzeugrahmen sieht das folgendermaßen aus:


Frohe Feiertage wünscht
Peter
23.12.2019, 18:48 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
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Als umgespurte Achse in ihrer späteren Funktion als Treibachse läuft sie nicht schlecht:
https://www.youtube.com/watch?v=0xyQX5_lEAE

Gruß, Peter
24.12.2019, 18:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
martin
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Alter: 67
Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 4066
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Hallo Peter,

das ist die bestens gelungen, super !

_________________
Bleibt gesund !

viele Gruesse aus der Hildesheimer Boerde

Martin

DelTang-Funkloks, 1: 45 ,
Feld- und Waldbahn, 0e,
25.12.2019, 07:35 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
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Hallo zusammen,

der Umbau der Achsen hat doch einige Zeit in Anspruch genommen, weil deren Rundlaufgenauigkeit sich wesentlich auf das Laufverhalten
des Modells auswirkt. Dazu kam das mittige Aufziehen des Zahnrades und die Ausrichtung der Radscheiben zueinander.

Nachdem die Umspurung auf H0m gelungen war, geht es jetzt darum, aus den Laufachsen die Kuppelachsen der 99 183 zu machen.
Das bedeutet, bei 3 Achsen den Kuppelbolzen zu installieren und die Ausgleichsgewichte am richtigen Platz zu positionieren. Dazu habe ich die Naben
der Radscheiben um 0,2 mm abgedreht, um den Platz zu haben, die Kupplungsarme einzubauen. Sie bestehen aus 0,2 mm Bronzefederblech
mit 2 Bohrungen, die mittig auf die Achse aufgesetzt werden. Ein Bild erklärt das vielleicht besser:

Da es dabei ausschließlich um Bauteile geht, bei denen die Zehntelmilimeter eine große Rolle spielen, wird auch diese Bauphase ihre Zeit
in Anspruch nehmen.
Zwischendurch habe ich die Radscheiben entlackt, um sie dann nach Ferstigstellung mit Weinertfarben neu zu lackieren.

Gruß, Peter
29.12.2019, 01:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
WegezinBerlin
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Anmeldungsdatum: 21.06.2008
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Hallo Peter!
Ich verfolge den Bau deiner 99 183 mit großem Interesse!
Wie genau hast Du die Räder vom Lack befreit?
Beste Grüße und weiterhin gutes Gelingen!
29.12.2019, 15:29 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
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Hi Guido,

für solche Zwecke habe ich immer ein Fläschchen Aceton rumstehen. Wenn das Modell oder Teile davon aus Metall sind,
dann spielt es keine Rolle. Bei einer Mischbauweise muß man sich überlegen, ob man Aceton nimmt.
Die Radscheiben habe ich im Acetonbad mit einem borstigen Pinsel von der Farbe befreit. Sekundensache!
Danke für deinen Besuch.

Gruß, Peter
29.12.2019, 17:54 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 462
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Hallo zusammen,

nun werden die Kuppelarme und Gegengewichte Realität. Länge 5 mm, Abstand der Lochmitten 2,3 mm, Durchm. des Kuppelbolzens
1,2 mm, Schlüsselweite der Mutter 2 mm.
Die Bauelemente sind erstmal nur aufgelegt:



Und die Gegengewichte sind auch im Entstehen:



Guten Rutsch, morgen!

Peter
30.12.2019, 17:45 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
GMWE
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
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Hallo zusammen,

jeder Bastler weiß, daß irgendwann mal der Punkt kommt, wo der schönste Plan nicht mehr aufgeht. Bei mir waren es die
eingelöteten M1,2-Schrauben, die sich bei der Bearbeitung der Kuppelarme teilweise lösten. Wenn schon bei der vorsichtigen
Bearbeitung, was sollte das erst werden, wenn die Kuppelstangen später bei den ersten Probefahrten mal zwängen? Dann fange ich
nochmal von ganz vorne an.
Also das Konzept überdenken.
Herausgekommen ist die Idee, die Kuppelarme aus einem Vierkantprofil zu drehen. 1 Std. später hatte ich diese Drehteile fertig:



Jetzt brauche ich den Kuppelbolzen schon mal nicht mehr einzulöten. Nun müssen aus diesen Drehteilen nur noch verwendtbare
Kuppelarme entstehen.
In den folgenden Bildern zeige ich Abschnitte aus der Herstellung:





Das Ergebnis sah noch einigem Schleifen und Feilen dann so aus:
(rechts das neue gedrehte Teil, links das alte mit der eingelöteten Schraube)



Auf der Radscheibe aufgelegt sieht das ganze schon recht ordentlich aus:



Ganz ohne Unfall ging es aber auch hier nicht ab. Im folgenden Bild sieht man eine außermittig angebrachte Bohrung, von der ich
jetzt noch nicht weiß, wie sie entstanden ist.



Manchmal reicht es eben nicht zu wollen, man muß auch ein bisschen Glück haben.

Gruß, Peter
01.01.2020, 16:16 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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