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1:35 französische Zuckerrübenbahn - Sucrerie de Toury
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1:35 französische Zuckerrübenbahn - Sucrerie de Toury
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Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

Beitrag 1:35 französische Zuckerrübenbahn - Sucrerie de Toury Antworten mit Zitat
Hallo Freunde,

endlich habe ich mich aufgerafft und mit der Gestaltung von 3 transportablen Modulen zum Thema französische Zuckerrübenbahn angefangen.
Dieses Thema hat mich schon länger interessiert und wurde nun noch befeuert von den schönen Lokmodellen von u-models und blitz. Nachdem in den letzten Wochen zahlreiche 1f-Fahrzeuge meine 0e-Infrastruktur "verstellt" haben, begann ich mit der Tischlerarbeit.

Trotz guter Planung bin ich jedes Mal erstaunt wieviel Holz man für einen Modulkasten benötigt. Der Keller stand jedenfalls voll und die Kreissäge hatte seit längerem wieder Arbeit. Insgesamt ging die Arbeit gut voran, die Modulkästen waren schnell fertig, dann folgte die Umbauung der "Aquarien". Da wird der Anspruch schon höher, denn solche Themen wie Modulgewicht, sicherer Transport, Beleuchtung und Zerlegbarkeit des Unterbaus treten plötzlich in den Vordergrund. Leider fehlen mir Ausstellungserfahrungen, so dass ich mit der nötigen Phantasie arbeiten mußte. Im Ergebnis dessen werde ich vmtl. zwischendurch noch viele Änderungen vornehmen müssen - aber schaun mer mal.

Der Gleisplan wird denkbar einfach sein, denn beim Maßstab 1:35 sind bei einer Modullänge (Gesamt 2,10 m) die Möglichkeiten eingeschränkt. Dennoch, 3 Züge mit je 2 Wagen sollen fahren - und dies wird auch.
Wenn es gelingt, werde ich einen kleinen "Schattenbahnhof" einbauen, so dass 2 Reservegarnituren einen Platz und Verwendung finden können.

Die Modulhöhe habe ich mit 1,10 m angesetzt - dies schont meinen Rücken und macht sich bisher prima. Die "Aquarien" selbst sind dann 45 cm hoch.

Hier nun mal erste Bilder von 2 Aquarien sowie von einer Stellprobe mit den bereits vorhandenen Häusern (da gibt es ja soviel schöne Gebäude!!).






Das 3. Modul schliesst links an die hier gezeigten Module an. Während im rechten Teil die Lokbehandlung und Wasserstelle sowie die Wand der Zuckerfabrik sein wird, so findet sich in der Mitte die Ortsdurchfahrt mit dem Anschluß an die Zufa. Im linken Modul gibt es dann den in Frankreich häufigen Anschluß an einen Kanal.




Ihr seht, erste Transportmittel ermöglichen den Eisenbahnbau. Wir sehen hier einen MK 35-Bausatz eines Einspänners.




Im Ort wohnt ein reinliches Völkchen. Insofern wir d der anstehende Bau der Zufa recht kritisch gesehen und ich kann von Glück reden, wenn es nicht zu Protesten kommt. Jean-Pierre bemüht sich um die Reinhaltung des örtlichen Brunnens (ebenfalls MK 35).



Erstes Gleis mal aufgelegt, links die Einfahrt zur Zufa, ansonsten der angehende Dorfplatz - wo noch viel Gestaltungsarbeit wartet.






... und hier der gegenwärtige Bautenstand der Zufa. In diesem Maßstab ist der Bau einer Fabrik schon sehr sportlich - da kommen schnell 60 cm Wandlänge zusammen. Die Seitenwände sind bereits in Arbeit, die Einfahrt erhält noch ein Schild, ein Dach und noch so paar Kleinigkeiten.


Soweit der Zwischenstand - bis der erste Zug fährt, da wird es wohl 2016, dennoch geht es in kleinen Schritten weiter.
Ich berichte und verbleibe mit Grüßen von Uwe


Zuletzt bearbeitet von Uwe Haas am 18.08.2017, 21:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
21.09.2015, 21:36 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
schmalspurloethi
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 25.02.2010
Beiträge: 325

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Hallo Uwe,

ein interessantes Thema hast Du da in Arbeit und der Anfang sieht schon vielversprechend aus. Bei Deinen modellbauerischen Qualitäten wird das sicher wieder ein Schmuckstück. Voller Interesse warte ich auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Henning
22.09.2015, 20:42 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Albert
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 277
Wohnort: Ter Apel; Niederlände

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daumen

Albert
26.09.2015, 22:12 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

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... in kleinen Schritten geht es weiter.

Die Mitarbeiter der Zuckerfabrik haben sich ein Cafe gewünscht - dies würde doch gut zum Ort passen. Also werden keine Kosten und Mühen gescheut - ein Cafe von Miniart mußte her und hat seit heute eröffnet. Die Zuwegung zum Cafe ist noch provisorisch.

Nun sind alle Gebäude zusammen und ich kann mich der Fertigstellung der Zuckerfabrik widmen. Davon dann ein anderes Mal mehr.

Hier nun ein Bild vom Cafe.





Viele Grüße von Uwe


Zuletzt bearbeitet von Uwe Haas am 28.10.2017, 21:39, insgesamt einmal bearbeitet
27.09.2015, 18:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
teetrix
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 31.10.2007
Beiträge: 2535
Wohnort: Rhein-Main

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trés chic daumen !

Michael
27.09.2015, 19:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

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Weiter geht es;

gestern galt ja der Spruch " Es geht zusammen, was zusammen gehört" - dies habe ich für meine Zuckerfabrik auch in Anspruch genommen und die fehlenden Hausteile gebaut. Bilder von der ersten Stellprobe mit provisorischer Vernagelung in der Wand seht Ihr hier.

Nun schön ausrichten und fixieren, dann kommt das Dach und wieder ist ein Abschnitt fertig.



Die Seitenwand in der Totalen.


Schöne Woche wünscht Uwe


Zuletzt bearbeitet von Uwe Haas am 18.08.2017, 22:02, insgesamt einmal bearbeitet
04.10.2015, 19:44 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

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Hallo Freunde,

die Zuckerfabrik mußte zu Gunsten eines anderen Projektes eine Zwangspause einlegen.
Durch Zufall erhielt ich im Sommer 2015 einen Bausatz einer brit. Hunslet 4-6-0. Neben den allgegenwärtigen Decauville und Alco ist dies DIE Lok auf den französischen Zuckerrübenbahnen der 50iger und 60iger Jahre. Somit mußte ich die Prioritäten neu ordnen.
Der Bausatz – aus dem Jahr 1996 – besteht aus Resin (Kessel und Führerhaus) und jeder Menge Metall (Rahmen, Triebwerk und Zubehör). Mehrere fein geätzte Platinen versprachen ein ausdauerndes Bastelerlebnis. Zum Bausatz gehört eine ausführliche englische Bauanleitung sowie mehrere Explosionszeichnungen. Dank der Zeichnungen war jedes Teil eindeutig zuordenbar – aber es gab halt derer sehr viele!
Einen Auszug aus dem Bauplan sehr Ihr hier.




Insbesondere beim Triebwerk war dann der Blick in die Bücher angesagt. Interessanter Weise gibt es kaum Fotos vom Einsatz der Maschinen nach dem Krieg in Frankreich.



Der Bausatz war ohne Antrieb – also mußte hierfür noch eine Lösung her.
Eine Rundfrage in der Modellbauszene brachte das enttäuschende Ergebnis, dass kein Interesse an einer Auftragsarbeit diesen Ausmaßes bestand. Angeblich bestünde keine Kapazität für derartige Aufträge – vermutlich lassen sich Weinert-Bausätze einfacher montieren.
Aber fahren sollte die Hunslet – alles andere wäre nix. Der Bausatz sieht einen fein geätzten Rahmen bestehend aus 2 Rahmenwangen vor. Darauf noch einen Antrieb – so ohne größere Befestigungsmöglichkeiten – dies gefiel mir nicht. Nach einigen Wochen Überlegung war ich mit mir im Reinen – der Antrieb wird ein Antriebsblock und verbindet die beiden Rahmenwangen. Damit trägt der Antriebsblock den Rahmen und bildet gleichzeitig den Schwerpunkt dieses sehr unausgeglichenen Modells.
Eine Anfrage beim „Hoflieferanten“ sb-Modellbau brachte im ersten Schritt eine gewisse Reserviertheit ob der der 3 Radsätze und dem Stangenantrieb. Wir haben uns dann auf einen Antriebsblock geeinigt mit folgenden Parametern:
- Antrieb greift auf 1. Und 3. Radsatz
- Mittlerer Radsatz nur im Block gelagert
- Motor liegt auf dem Trägerblock (wegen Abstand der Rahmenwangen)
- Kraftübertragung mit Zwischenzahnrad
Die Lieferung erfolgte prompt und zu einem verträglichen Preis – und der Motor läuft prima.
Nun also die Rahmenwangen mit Epoxid am Trägerblock befestigt, Kopfstücken angelötet, Zylinder und Drehgestell eingebaut – jetzt konnten die Radsätze kommen. Die Radscheiben sind dem Bausatz beigefügt – ordentlich ausrichten, ankleben fertig. Klingt alles sehr einfach – ich habe bestimmt 2 Wochen für die genannten Schritte gebraucht.
Dann die erste Testfahrt – alles bestens – der Motor läuft bei 1,9 Volt an – was will man mehr. Nun folgten gut 4 Wochen Triebwerk und Einstellungen des Drehgestells. So langsam gehen die Bauteile aus und ich habe für einige Fotos den Kessel mit dem Rahmen verbunden. Damit schaut es jetzt wie folgt aus:










Wenn sich das Wetter wieder bessert, dann gibt es Farbe. Auch hier fehlen leider Vorbildfotos vom Einsatz nach dem Krieg. Während des Krieges ist die Farbe grau angesagt – nachher nur noch Schwarz mit Dreck. Rote Triebwerke habe ich auf Fotos der französ. Feldbahnen bisher nicht gefunden.

Soweit der Bautenstand – viele Grüße von Uwe
06.02.2016, 19:06 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hfy
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.11.2006
Beiträge: 461
Wohnort: Aachen

Beitrag War department Hunslet Antworten mit Zitat
Rote Räder scheint es bei französischen Dampfloks ohnehin nicht gegeben zu haben. Eine Farbgebung "crasse unifiée" (Einheitsdreck) wäre für den Einsatzzweck durchaus angemessen.

Herbert
06.02.2016, 21:25 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

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Hallo Herbert,

sehr schön formuliert, genau so habe ich es geplant. Leider verliert das Modell dann an Kontur. Aber ich schau mal.

Viele Grüße von Uwe
06.02.2016, 21:27 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Uwe Haas
begeisterter Schreiber



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 251

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Hallo Freunde,

es geht weiter - mit der Farbgebung "crasse unifiee" und dem Beifügen der Mannschaft ist nun endlich dieses Modell abgeschlossen.
Wie ihr seht, so hat mein Personal etwas Schwierigkeiten mit der Dosierung des Kesselspeisewassers. Offensichtlich ist das Wasser der Zuckerfabrik derart hart, dass jede Menge Dosiermittel verwendet werden muß - und natürlich auch daneben geht.
Aufgrund der notwendigen größeren Reichweite erhielt die Maschine einen Kohlekastenaufsatz. Er macht das Modell zwar zusätzlich hinterlastig - mußte aber sein. Nun habe ich wieder "Freiraum" für die nächsten Modelle - zumindest steht nun die Fertigung eines Wasserkranes für diese Maschine an.
Hier nun Bilder vom Modell.



Der Pflegezustand entspricht dem Feldbahnbetrieb. Auch wenn die Maschine erst vor ca. einem Jahr aus dem Ausbesserungswerk kam (ja so etwas gab es wirklich für franz. Feldbahnen), so gibt es bereits heute einige Undichtigkeiten, welche mit Eimern etc. "behandelt" werden müssen.







Bis demnächst mit Grüßen von Uwe
03.04.2016, 15:02 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
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