BEITRAG No Name

Zu viele Fragen und endlos warten.
Ein erstarren in Wortstapeln,
ein Gedankenkarussel mit dunklen Klängen:
Na Henker, läßt du mich hängen?

Fehlt mir das Wort und fehlt mir die Zeit
Verweilt im stummen Einerlei.
Die Muse ist schon längst verbrannt,
der Henker hält mir meine Hand.
Durch´s Land, der Nebel der Zeit sich legt,
alles viel zu spät.
Ein hoffen und ein bangen,
wie kann ich ans andere Ufer gelangen?
Im Raume, raunt die Zeit,
laß ich sie verweil`n
und die Zeiger sich dreh`n,
entweder ankommen oder untergeh`n.

Doch die Hoffnung läßt mich spinnen,
daß mir bald das Herz aufgeht
und 1000 Melodien erklingen
und läßt meine Seele dazu singen …
dennoch halt ich mich zurück,
denn wenn ich untergeh,
ich davon nicht zu sehr erdrückt.