BEITRAG Dein Schatten ist noch nah, ...

Nun sitz ich hier und leide,
um mich herum lautes Schweigen.
Neben mir Dein Schatten,
doch will ich ihn packen
geht er mir durch die Latten.
Dein Schatten ist mir noch nah,
doch du, du bist nicht mehr da.

Sag wo bist du hin,
du unbeschwertes Kind?
Sag wo ist dein Lachen hin,
welches du mir schicktes mit dem Wind?
Deine Träume sind verpufft
und dein Schatten ringt nach Luft.
Versuche den Schatten zu beatmen
sind fehlgeschlagen,
schlägt es dir wohl auf den Magen.

Ich sitze hier immer noch am Strand,
wo ich einst fand deine Hand
und male Muster in den Sand.
Dein Schatten unter Palmen versteckt,
deine Träume sind zerfetzt.
Ich halte dich immer noch fest und warte,
dass du deine Träume neu bündelst und startest.
Du solltest dir deine Träume bewahren,
du darfst sie nicht begraben,
denn du hast so wundervolle Gaben.

Ich sitze hier immer noch am Strand
und grabe Hoffnung in den Sand.
Wir haben wohl die Zeit verkannt
und sind voll aneinander vorbei gerannt.
Ich durfte ein Stück mit dir geh`n
- es war sehr schön -
doch nun hat uns der Wind verweht.

Ich danke dir für jeden schönen Gedanken;
ich danke dir für dein Vertrauen ohne Schranken.
Ich danke dir für jedes Wort,
doch es ist fort.
Haben wir wirklich schon alles aus der Flasche Glück verbraucht?
Ist alles geworden zu Asche und Rauch?

Dein Schatten sitzt noch neben mir,
doch du, du bist schon lange nicht mehr hier.
Und so sehr ich auch wünschte
du wärst geblieben,
weiß ich doch,
dass Gefangene ihre Wärter nicht lieben.
So erheb ich mich vom Sand,
verlasse den Strand,
wo ich einst deine Spuren fand ...